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E-Books

E-Books gibt es schon länger, als viele meinen. Erst mit dem Erfolg von speziellen Readern und Tablets haben die elektronischen Bücher jedoch den Weg in den Massenmarkt geschafft. Erfahren Sie hier mehr über die tragbare Bibliothek!

E-Books – die Bibliothek in der Hosentasche

Ein wenig aufpassen muss man schon bei der Definition eines E-Books. So muss man nämlich grundsätzlich erstmal zwischen dem E-Book und dem E-Book-Reader unterscheiden. Diese beiden Dinge vermischt man gerne miteinander.

Das E-Book an sich ist nicht mehr als ein digitales Buch, welches möglichst so strukturiert wurde, dass es einem Buch der gedruckten Form gleicht und angenehm zu lesen ist. E-Books werden in der Regel über E-Book-Reader gelesen und angezeigt. Zwangsweise benötigt man einen solchen Reader jedoch nicht, da auch andere digitale Geräte wie PC oder Tablet E-Books wiedergeben können.

E-Books im 20. Jahrhundert

Erst so richtig bekannt geworden in den letzten Jahren, könnte man meinen, dass es E-Books noch gar nicht so lange gibt. Allerdings besteht die Idee eines digitalen Buches schon seit geraumer Zeit. So gibt es bereits seit 1971 das amerikanische Project Gutenberg, bei welchem man sich zum Ziel gesetzt hat, alle lizenzfreien Dateien digital abrufbar zu machen.

Das erste richtig gesetzte und kostenpflichtige E-Book kam schließlich 1988 auf den Markt. In der Industrie bekundete man großes Interesse an der Idee, da man hoffte, Kosten durch die Digitalisierung einsparen zu können.

Wachsender E-Book-Absatz

Die Buchindustrie störte sich jedoch vorerst nicht an den E-Books, da man sich durchaus den Vorteilen des Kulturgegenstandes Buch bewusst war. Viele Leser wollen auch heute nicht darauf verzichten, ihr Lieblingsbuch in gedruckter Form vor sich liegen zu haben. Haptische Eigenschaften sind oft doch ein schwerwiegendes Argument gegen das E-Book.

Trotz allem steigt der Absatz von E-Books ständig. Zahlreiche Bücher findet man sowohl in digitaler als auch in gedruckter Form und immer mehr greifen zu der etwas günstigeren digitalen Ausgabe. Für die Zukunft erwartet man, dass sich dieser Trend fortsetzt, sodass das E-Book es zeitnah doch mit herkömmlichen Büchern aufnehmen kann.

Wie man an E-Books gelangt

Interessiert man sich für E-Books und möchte diese lesen, so hat man zahlreiche Möglichkeiten, die digitalen Bücher zu erwerben. Die Einkaufsstraße der E-Books befindet sich hauptsächlich im Internet. So kann man sich beispielsweise über Amazon oder Thalia E-Books heraussuchen, welche einem nach dem Bezahlen zur Verfügung gestellt werden. Dies sind sogenannte Erwerbsmodelle.

Weniger bekannt ist hingegen, dass man auch E-Books leihen kann. Dafür nutzen die Anbieter spezielle Software, die ein zeitlich begrenztes Lesen ermöglicht. Eine sehr bekannte E-Book-Leihbibliothek ist Safari, bei welchem man die digitalen Bücher online lesen kann. Die Onleihe wiederum ist ein Portal, über das man mit einem Leseausweis elektronische Bücher der eigenen Stadtbibliothek ausleihen kann.

Wie man E-Books liest

Grundsätzlich kann man E-Books überall lesen, doch grundsätzlich nutzt der E-Book-Leser einen E-Book-Reader. Dies sind kleine Tablets mit einem speziellen Display, welches Papiereigenschaften aufweist und so ein ermüdungsfreies Lesen ermöglicht. Die Reader erhält man in verschiedenen Ausführungen von verschiedenen Herstellern, sodass für jeden Anspruch etwas dabei ist. Möchte man auf einen Reader verzichten, so bietet sich auch die Möglichkeit, die E-Books übers Tablet oder den PC zu lesen.

Worauf man unbedingt achten sollte, bevor man sich einen Reader zulegt: Auf dem beliebtesten E-Book-Reader, dem Amazon Kindle, lassen sich Bücher aus anderen Shops oft nicht lesen. Solche ohne Kopierschutz muss man zunächst in ein anderes Format umwandeln. Umgekehrt kann man mit anderen Readern bei Amazon gekaufte Bücher ebenfalls nur auf dem beschriebenen Weg nutzen.

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