Krankenversicherung© Barbara Kraske / Fotolia.com
Dread-Disease-Versicherung

Dread-Disease-Versicherung heißt übersetzt etwa "Versicherung gegen gefürchtete Krankheiten" und ist eine Vorsorge-Versicherung gegen schwere Krankheiten. Wofür die Dread-Disease-Versicherung gut ist, erklären wir hier.

Dread-Disease-Versicherung zahlt bei schweren Krankheiten

Eine Dread-Disease-Versicherung ist eine Versicherung, bei der die Leistungen beim Eintritt einer schweren, fest definierten, Krankheit an die versicherte Person ausgezahlt werden. Die Krankheiten, die von der Versicherung abgedeckt werden, sind genau festgelegt. Dazu gehören schwere Formen von Krebs, Multiple Sklerose, Leber- und Lungenerkrankungen sowie Parkinson, Arthritis und weitere schwere Krankheiten. Versichert sind aber nicht nur diese vordefinierten Krankheiten, sondern auch Folgen schwerer Unfälle sowie Schlaganfälle und Herzinfarkte. Die abgesicherten Risiken können dabei allerdings vom jeweiligen Tarif abhängen. Einige Tarife decken nur fünf, andere dagegen 40 und mehr Krankheitsbilder ab.

Auszahlung einer festgelegten Summe im Krankheitsfall

Im Gegensatz zu der Berufsunfähigkeitsversicherung wird bei der Dread-Disease-Versicherung keine monatliche Rente ausgezahlt, sondern eine vereinbarte Versicherungssumme, die nach der Diagnosestellung einmalig ausgezahlt wird. Bei der Versicherung sind auch Bausteine wie etwa Todesfallschutz und Erwerbsunfähigkeitsschutz einschließbar. Alles in Allem ist eine Dread-Disease-Versicherung eine Krankenversicherung, bei der dem Versicherten, sobald er an einem der festgelegten Leiden erkrankt, eine festgelegte Summe ausgezahlt wird.

Kehrseiten der Dread-Disease-Versicherung

Die Dread-Disease-Versicherung kann für Versicherte sowohl Vorteile als auch Nachteile haben. Ein Vorteil dieser Versicherung ist, dass die Prüfung eines Leistungsfalls einfacher und schneller als bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung vonstatten gehen kann. Einer der Nachteile dieser Versicherung hingegen ist, dass Erkrankungen der Gelenke oder des Rückens nicht versichert sind. Diese Erkrankungen gehören allerdings zu den Hauptursachen für den Arbeitskraftverlust. Auch psychische Krankheiten gehören dazu und werden von der Dread-Disease-Versicherung ebenfalls nicht abgesichert.

Dread-Disease-Versicherung kein Ersatz für Berufsunfähigkeitsversicherung

Häufig wird diskutiert, ob eine Dread-Disease-Versicherung eine Berufsunfähigkeitsversicherung ersetzen kann. Verbraucherzentralen raten den Versicherten aber dazu, nicht auf die Berufsunfähigkeitsversicherung zu verzichten. Eine Dread-Disease-Versicherung kann allerdings eine gute Ergänzung zur Berufsunfähigkeitsversicherung sein.

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