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Cloud Computing

Immer mal wieder hört man den Begriff "Cloud Computing" und weiß doch nicht, was dahinter steckt. Beim Cloud Computing werden alle Anwendungen in eine Cloud ausgelagert, sodass die komplexen Soft- und Hardwareleistungen plattformunabhängig im Webbrowser laufen. Genaueres lesen Sie hier nach!

Dank Cloud Computing berall Zugriff auf die eigenen Daten

Beim Cloud Computing werden alle Anwendungen ins Netz ausgelagert. Statt auf einem festen Rechner laufen die komplexen Soft- und Hardwareleistungen plattformunabhängig im Webbrowser. On-Demand-Infrastruktur (Speicher, Rechenzeit und Netze) wie On-Demand-Software (Betriebssysteme, Anwendungen, Management- und Entwicklungstools) können damit endgerät-unabhängig über vereinbarte Schnittstellen genutzt werden. Auf diese Weise muss man weder neue Programme installieren, noch sich um Programmupdates kümmern.

Zudem können die User jederzeit von jedem beliebigen Punkt auf ihre Anwendungen zugreifen - sei es vom PC zu Hause, vom Rechner in der Arbeit oder vom Smartphone.

Cloud Computing - Ein Win-Win-Projekt

Cloud Computing wird durch die großen Serverparks verschiedener Unternehmen ermöglicht. Da Unternehmen wie Microsoft, Google, Amazon Web Services oder IBM ihre Serverleistung selbst nicht ausnutzen können, stellen sie überschüssige Kapazitäten anderen Unternehmen und Privatpersonen zur Verfügung. So müssen sie keine Verluste verbuchen, während sich die User nicht mehr mit teurer Hardware eindecken müssen. Stattdessen können sie die Dienstleistungen und Services verschiedener Anbieter je nach Belieben miteinander kombinieren.

Ohne sich dessen bewusst zu sein, nutzen etliche User bereits seit geraumer Zeit Cloud Computing, beispielsweise in Form von Webmail-Diensten. Damit kann man von überall auf seine Mails zugreifen, die in der 'Wolke' gespeichert sind. Auch Google bietet schon länger Cloud Computing an: Alle Daten von Office-Tools, E-Mail Accounts, Kalendern usw. befinden sich auf Google-Servern und können nach Wunsch jederzeit geladen werden. Cloud Computing ist damit kein völlig neues Konzept, sondern eine Weiterentwicklung bereits vorhandener Technik.

Datenschutz und Sicherheit

Durch Cloud Computing machen sich Unternehmen stärker von externen IT-Systemen abhängig. Fallen diese aus oder kommt es zu technischen Störungen, Malware oder Hackerangriffen, werden neben der Kommunikation ganze Geschäfts- beziehungsweise Produktionsprozesse lahmgelegt. Zudem werden die Großrechner, auf den unzählige Daten lagern, zu begehrten Angriffszielen von Cyperkriminellen.

Bisher stammt die Mehrheit der Cloud-Computing-Angebote von amerikanischen Unternehmen, die nicht an die strengen Datenschutzvorschriften der EU gebunden sind. Da Cloud Computing nun im Zentrum des Interesses steht, kann man aber davon ausgehen, dass verschiedenen Konzepte erarbeitet werden, die auf die Sicherheitsbedenken der User Rücksicht nehmen.

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