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Das Surfen im Web wäre ohne Browser nur halb so schön, da ohne diesen eine grafische Darstellung der Inhalte nicht möglich wäre. Der heutige Markt bietet eine bunte Auswahl, die um die Vorherrschaft auf internetfähigen Geräten kämpfen.

Browser: Von Nexus über Netscape bis Opera

Ganz grundsätzlich ist ein Browser eines der vielen Programme auf dem PC, das uns die Arbeit erleichtert, da es bei der Kommunikation zwischen Mensch und Maschine als Übersetzer fungiert. Die Hauptaufgabe des Browsers ist es, die Inhalte der Internetseiten grafisch korrekt anzuzeigen. In ihn tippt man die aufzurufende Internetadresse ein. Auch erleichtert er das Zurechtfinden in den Weiten des Internets durch zusätzliche Funktionen wie Lesezeichen und Favoriten.

Mit Nexus fing alles an

Browser gibt es beinahe schon so lange, wie es Internet und PCs gibt. So wurde der erste Browser 1990 entwickelt. "Nexus" war ein sehr einfach gestricktes Programm ohne große grafische Aufwertung und zur Darstellung von Internetseiten programmiert – genutzt wurde Nexus allerdings nur von sehr Wenigen, da Internet noch nicht derartig selbstverständlich war wie heute.

Einige Jahre später kamen zwei komfortablere Browser auf den Markt, welche auch von größeren Schichten der Bevölkerung genutzt wurden. Mitte der 90er Jahre war „Netscape“ am erfolgreichsten. Wettbewerb entstand, als Microsoft 1995 den Internet Explorer auf den Markt brachte. Wer gewonnen hat, ist aus der heutigen Sicht klar: Microsoft hatte den Wettbewerbsvorteil auf seiner Seite, da sie neben dem Browser gleichzeitig ein Betriebssystem auslieferten.

Netscape wird zu Firefox

Springen wir nun ins neue Jahrhundert. Netscape, weitestgehend von Markt verdrängt, wandelte sich in die bekannteste Open-Source-Vereinigung der heutigen Zeit um: Mozilla. Die erste Firefox-Version kam schließlich 2004 auf den Markt und eroberte in den vergangenen Jahren immer mehr PCs.

Weitere Konkurrenz am Markt

Da immer mehr Menschen das Internet nutzen, jedoch alle individuelle Bedürfnisse haben, entwickelten sich natürlich im Laufe der Zeit nicht nur Firefox und Internet Explorer. Heute auch sehr bekannt sind beispielsweise Google Chrome, Opera oder Safari. Jeder der Browser hat seine ganz eigenen Vor- und Nachteile und es liegt an den Nutzern zu entscheiden, welcher die persönlich beste Wahl ist.

Heute Favoriten der Nutzer

Wie man unschwer erkennen kann, gibt es einige Firmen, die mehr oder minder einen digitalen Krieg um die Vorherrschaft auf den PCs und anderen Geräten der Nutzer kämpfen. Lange Zeit war es so, dass der Internet Explorer klar marktführend war. Heute jedoch verteilen sich die Nutzer stärker auf die verschiedenen Angebote.

So lag im Juli 2014 weltweit beispielsweise mit einem großen Abstand Google Chrome vorne. Rechnet man die beiden Chrome-Versionen zusammen, so erhält man einen Marktanteil von 33,48 Prozent. Verrechnet man die zahlreichen Internetexplorer-Versionen miteinander, so erhält man Platz zwei mit 20,56 Prozent. Auf Platz drei folgt schließlich Firefox mit einem Gesamtmarktanteil von 14,37 Prozent.

In Deutschland dagegen nutzen die meisten Firefox. Um genau zu sein waren dies im Juli 2014 rund 43 Prozent. Im Kommen ist Chrome und belegt mit 26 Prozent Platz zwei. Auf der letzten Stufe des Treppchens findet man den Internet Explorer, gefolgt von Safari und Opera.

Wo führt der Weg der Browser hin?

Auf Browser werden wir wohl noch einige Zeit angewiesen sein und so stellt sich natürlich die Frage nach künftigen Entwicklungen. Mit Sicherheit sagen kann man, dass der Wettbewerb zwischen den Browser-Anbietern in Bewegung bleiben wird, da hinter den Browsern ein wichtiger Markt steht. So ist in Deutschland beispielsweise ein stetiger Aufstieg von Chrome zu erkennen – bleibt abzuwarten, ob dieser Firefox vom ersten Platz verdrängen kann.

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