CD-ROM© silver-john / Fotolia.com
Blu-Ray

Diskette, CD, DVD, Blu-ray – die optischen Speichermedien entwickeln sich genauso rasant weiter wie die restliche Technik und der verfügbare Speicherplatz wird immer größer. Die Blu-ray-Disk wird hauptsächlich zur Datenspeicherung verwendet oder für hochauflösende Filme.

Blu-ray – das kann der DVD-Nachfolger

Hatte man bei einer guten DVD maximal Platz für etwa 17 Gigabyte, so setzt die Blu-ray erst bei 25 Gigabyte an. Erhältlich auf dem Markt sind bis zu 128 Gigabyte, im Labor hat man jedoch bereits Blu-rays entwickelt, die bis zu 500 Gigabyte schaffen. Abgetastet werden die Blu-rays mit einer Datenrate von bis zu 54 Mbit/s. Dabei sind die Disks nicht größer als eine DVD und trotzdem schaffen sie durch neue Techniken so viel mehr Leistung. Bei sachgerechter Lagerung können Blu-rays bis zu 50 Jahre lang die Daten sicher verwahren. Eine Sicherheitskopie schadet jedoch trotzdem nicht.

Die Geschichte der Blu-ray

Auf dem Markt seit 2007, hat die Blu-ray doch eine etwa längere Vorgeschichte: Bereits 2002 schlossen sich namhafte Unternehmen wie Sony, Panasonic, Philips und Samsung zusammen, um eine neue und bessere Alternative zur DVD zu entwickeln. Im ständigen Wettlauf befand man sich zu dieser Zeit mit dem Konkurrenz-Unternehmen HD-DVD, welches jedoch 2008 vor den Blu-rays einknickte, da die Verkaufszahlen nicht vielversprechend waren. In den vergangenen Jahren stieg der Blu-ray-Absatz kontinuierlich an. Auch aufgrund dessen geht der DVD-Absatz zurück, wenn auch im Jahr 2014 immer noch drei Mal so viele DVDs verkauft wurden wie Blu-rays.

Verschiedene Blu-ray-Typen

Wie auch bei CDs und DVDs gibt es bei den Blu-rays drei Unterkategorien. Zum einen die bereits bespielte Variante, die nicht beschreibbar ist. Auf dieser Art von Blu-ray findet man meist hochauflösende Filme. Dann gibt es noch die beschreibbaren Blu-rays: Diese gibt es zum einen in der einmalig beschreibbaren Form und in der wiederbeschreibbaren Form.

Neue Technik macht mehr möglich

Doch warum sind die Blu-rays soviel leistungsfähiger als DVDs oder CDs? Das liegt vor allen Dingen an den neuen Techniken, die man entwickelte. So liest der Blu-ray-Player die Disk mit einer sehr viel kleineren Wellenlänge aus: Bei der Blu-ray beträgt die Wellenlänge 405 Nanometer. Zum Vergleich: Bei einer DVD ist diese mit 650 Nanometern bemessen. Durch die kleinere Wellenlänge konnte zudem der Spotdurchmesser des Laserstrahls verringert werden, sodass auf den gleichen Platz mehr Daten passen.

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