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App Stores

"App Store" ist die Kurzform für Application Store, eine Vertriebsplattform digitaler Art. Die App Stores der verschiedenen Anbieter haben entsprechende Software für Kommunikation, Navigation, Kommunikation, Spiele und einiges mehr.

App Stores liefern Programme fürs Smartphone

Smartphones und Tablets sind praktische Helfer und im Alltag kaum mehr wegzudenken. Ihr ganzen Können entfalten die smarten Alleskönner allerdings erst durch ihre Anwendungen, die sogenannten Apps. Egal ob Wetter-Infos, Navigationshilfe, Musik, Spiele oder Chat-Programm - erst die Apps machen Smartphones und Tablets zu dem was sie sind. Angeboten werden diese Apps in virtuellen Läden, den App Stores.

Für jedes Betriebssystem gibt es einen eigenen App Store. Mit Apple iPhone oder iPad geht man in Apples App Store shoppen, Android-Geräte lassen sich im Google Play Store befüllen und Windows hat seinen Marktplace etwa. Doch das sind bei weitem nicht die einzigen Anbieter mit App Stores. Das Geschäft mit den kleinen mobilen Anwendungen haben auch andere Anbieter angelockt.

Apple App Store

Apple App Store

Apple bietet ein sehr umfangreiches Angebot für seine Geräte wie iPhone und iPad an. Einmal angemeldet, kann man im App Store unbegrenzt shoppen – natürlich mit einem Auge auf das Geld. Unter Hunderttausenden von Apps wird das Auffinden von Anwendungen durch eine Suche und Menüs oder Top-Listen erleichtert. Die Anwendungen besorgt man sich über das Apple-Gerät. Es wird direkt auf den App-Store zugegriffen und die gewünschte App heruntergeladen. Ausnahmefälle sind Dateien mit sehr großem Volumen. Solche müssen zuerst auf dem Mac oder PC zwischengespeichert werden. Bei Apple wurden alle zur Verfügung stehenden Anwendungen im Voraus geprüft. In den meisten Fällen sind die Apps bereits für wenige Cent bis hin zu wenigen Euro zu haben.

Google Play

Google Play

Im ehemals als Android Market bekannten Google Play bekommt man im Unterschied zu Apple bedeutend mehr kostenlose Apps, dafür können durch eine weniger strenge Überprüfung aber auch leichter Anwendungen mit Schadsoftware Eingang in den Store finden. Jeder kann sich bei Google Play als Entwickler registrieren, um seine Anwendungen zu veröffentlichen. Leider kommt auf diesem Wege auch immer wieder Malware in den Umlauf. Auch sind Apps für Android nicht nur exklusiv in Google Play erhältlich. Den Entwicklern ist es freigestellt, ihre Programme noch an anderen Orten anzubieten.

Windows Phone, Nokia Store, BlackBerry und Co.

Windows Logo

Apple und Google sind mit ihren Apps Stores zweifelsohne führend. Doch auch die anderen Hersteller mischen auf dem Markt für Apps mit - zumal sich die App Stores als markttüchtig, gewinnbringend und verkauffördernd erwiesen haben. So kann die Entscheidung für oder gegen ein Smartphone beziehungsweise Tablet schon mal an der Verfügbarkeit von Apps hängen. Die meisten großen Handyhersteller mit eigenem Betriebssystem haben daher heute auch einen eigenen App Store, wo die unterschiedlichste Anwendungen fürs Smartphone oder Tablet zu haben. Je nach Store finden diese auf dem direkten Weg aufs Handy und Tablet oder über den Umweg des PCs.

Alternative App Stores

Amazon App-Shop

Wenn ein Smartphone gerootet ist, versteht man darunter in der Regel ein Android-Handy, bei welchem man vollen Zugriff auf das Betriebssystem hat. Auf diese Weise kann der Nutzer mehr oder weniger das komplette System so aufbauen, wie er es wünscht. Das Handy kann auf diesem Weg schneller werden, vorinstallierte Apps gelöscht und die Oberfläche beliebig angepasst werden. Auch bei Apple ist so etwas möglich, hier spricht man von Jailbreak. Er ermöglicht etwa den Einkauf im "Cydia Store", der wohl bekannteste Alternative zum Apple App Store. Die App Stores bieten oft zwar mehr Programme als im originalen Store, allerdings kann man sich auch leichter Schadprogramme einfangen.

Möchte man als Android-Nutzer mal nicht im Store des Herstellers einkaufen, geht das auch in alternativen App Stores wie zum Beispiel GetJat, Fireplace oder im App Store von Amazon. Oft kann man hier Schnäppchen erstehen, denn schließlich versucht jeder der Stores an Kundschaft zu gelangen und wirbt mit entsprechenden Aktionen. Hier ist kein Root nötig, man muss aber Apps von Drittanbietern in den Einstellungen zulassen.

Apps umtauschen

Hat man einmal zu schnell eine App heruntergeladen, ohne sich darüber Gedanken zu machen, ob man diese tatsächlich benötigt, ärgert man sich schnell, wenn zu viel Geld dafür ausgegeben wurde. Einige Stores ermöglichen in diesem Fall einen Umtausch. Bei Google Play und im Windows Phone Store kann man manche Apps eine bestimmte Zeit lang ausprobieren. Der Apple App Store und Nokia Store nehmen Apps nur mit einem guten Grund zurück, etwa wenn man sich verklickt und die falsche Version fürs Smartphone heruntergeladen hat. Bei BlackBerry und Samsung gestaltet sich ein App-Umtausch noch schwieriger, da in den Geschäftsbedingungen kein Umtausch vorgesehen ist.

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