Der Surfstick eröffnet den Zugang ins mobile Web

Ein Surfstick ermöglicht den Zugang zum mobilen Internet. Via Plug-and-play wird der Surfstick einfach über die USB-Schnittstelle an das entsprechende Endgerät angeschlossen und schon steht dem Surfspaß nichts mehr im Weg. Neben dem Begriff Surfstick haben sich mittlerweile auch die Bezeichnungen Internetstick, UMTS-Stick, LTE-Stick und Webstick eingebürgert. Surfsticks können sowohl mit Tablets als auch mit Notebooks verwendet werden.

Ausstattung und Funktionsweise von Surfsticks

Ein Surfstick verfügt in der Regel über drei Schnittstellen: eine USB-Schnittstelle, einen microSD-Kartenslot sowie einen externen Antennenanschluss. Darüber hinaus benötigt man eine SIM-Karte, die man bei den Mobilfunk-Anbietern erhält.

Passende Tarife für den Surfstick finden!

Im Prinzip funktionieren Surfsticks wie Handys: Da sie mit einem Mobilfunkmodem ausgestattet sind, bauen sie die Internetverbindung über ein Mobilfunknetz auf. Steckt die SIM-Karte im Surfstick und dieser wiederum im Endgerät, muss er nur noch durch die Eingabe eines PINs aktiviert werden. Sobald ein Netz empfangen wird, ist die Einwahl ins Internet möglich. Die großen Netze von Vodafone, o2/E-Plus und Telekom haben mittlerweile eine gute Verbreitung, wobei in Städten der Empfang in der Regel besser ist.Wenn man sich also einen Internetstick anschaffen will, sollte man vorher gegebenenfalls überprüfen, wie es um die Anbieter am Heimatort bestellt ist und ob das gewünschte Netz dort zu empfangen ist.

Reist man ins Ausland, kann man die deutsche SIM-Karte gegen eine ausländische (Prepaid-)SIM-Karte eintauschen. So umgeht man die Roaminggebühren und kann weiterhin günstig surfen.

Was kostet ein Surfstick?

Die Preise für einen solchen Internetstick variieren stark. Je nachdem, bei welchem Anbieter man ihn erwirbt, kann der Stick alleine zwischen einem und 70 Euro kosten, um die 30 Euro zahlt man für viele Prepaid-Sticks direkt vom Mobilfunker. Manche bieten ihn in Verbindung mit einem Vertrag auch gratis an. Zusätzlich zum Surfstick selbst muss man mit den monatlichen Kosten für den Internetzugang rechnen. Auch hier sind die Preise sehr unterschiedlich und sollten verglichen werden. An zusätzlichen Kosten kommen eventuell eine einmalige Anschlussgebühr und Versandkosten hinzu.

SurfstickÜber einen Surfstick gelangen Tablet und Notebook mobil ins Internet.© kocetoilief / Fotolia.com

Verschiedene Tarifvarianten für den Surfstick

Surfsticks werden von zahlreichen Handyanbietern vertrieben, sodass jeder Verbraucher die Möglichkeit hat, den optimalen Tarif zu finden. Natürlich kann man auch einen Stick separat kaufen und davon unabhängig den Tarif wählen. Die verschiedenen Angebote richten sich nach dem Surfverhalten der User: Gelegenheitsnutzer sollten sich in erster Linie nach der Prepaidvariante erkundigen. Dabei wird die Nutzung des mobilen Internets im Voraus bezahlt.

Wurde das Guthaben verbraucht, muss der Surfstick erneut aufgeladen werden, um eine Internetverbindung aufbauen zu können. Für Vielsurfer lohnt sich dagegen eine mobile Flatrate, bei der man monatlich einen festen Betrag zahlt. Im Gegenzug darf man ohne Zeit- und Datenlimit surfen.

Was versteht man unter Drosselung?

Egal, für welche Variante man sich letztendlich entscheidet, ein Bestandteil von jedem Tarif ist die Regelung des Datenvolumens. Darunter versteht man die Datenmenge, die ein Nutzer hoch- oder herunterlädt. Überschreitet man das vereinbarte Datenvolumen, wird die Bandbreite gedrosselt. Das heißt, die Datenübertragungsrate wird auf GPRS-Niveau herabgesetzt und man kann nur noch im Schneckentempo weitersurfen. Datenintensive Anwendungen wie Videostreams sind dann nicht mehr nutzbar.

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