Studenten-Angebote & Spartipps für Studierende

Wieso ist am Ende des Geldes noch so viel Monat übrig? Klingt bekannt? Als Student kann man jedoch an zahlreichen Ecken sparen, wenn man nur weiß, wo. Spartipps und spezielle Studenten-Angebote haben wir für euch hier aufgeführt!

Schließlich bezieht man als Student häufig seine erste eigene Wohnung oder ein WG-Zimmer und hat keine oder nur geringe eigene Einkünfte. Trotzdem ist man auf Dinge wie Handy, Internet oder Bus und Bahn angewiesen. Glücklicherweise kommen viele Unternehmen Studenten über vergünstigte Angebote entgegen – und das nicht nur bei den bekannten Studenten-Tarifen bei Smartphone und Co!

Freunde

Das liebe Geld – wo es herkommt und verwaltet wird

Ohne eigenes Konto geht es als Student nicht mehr – keine Angst, das Girokonto ist für Stundeten bei den meisten Kreditinstituten kostenlos. Am besten man fragt gezielt bei der Bank seiner Wahl nach.

Finanzieren lässt sich das Studium auf unterschiedlichste Weise. Häufig geben die Eltern etwas dazu, aber auch über einen Nebenjob oder eine HiWi-Tätigkeit an der Hochschule lässt sich einiges dazuverdienen. Außerdem gibt es noch Bafög, Studentenkredite und Stipendien.

Den Antrag auf Bafög sollte man nicht unversucht lassen. Denn selbst wenn der Förderbetrag nur gering ausfällt, zieht man weitere Vorteile aus der Bafög-Förderung, etwa die Freistellung von den Rundfunkgebühren. Auch die Aussichten auf Stipendien sind nicht so schlecht, wie man anfänglich annimmt. Es gibt zahlreiche und sehr unterschiedliche Programme, die nicht immer nur auf Bestleistungen während des Studiums abzielen. Studentenkredite werden bei zahlreichen Kreditinstituten angeboten. Bei der Rückzahlung wird häufig viel Zeit gewährt und die Zinsen sind im Vergleich zu anderen Krediten recht niedrig.

Werkstudenten: Auch als Werkstudent verdient man je nach Arbeitgeber eine solide Summe dazu, außerdem gilt diese Zeit als praktische Erfahrung und kann im Lebenslauf angegeben werden!

Günstige Handytarife

Ohne Handy geht heute nichts mehr – egal ob Abstimmung in der Projektgruppe oder willkommene Beschäftigung beim langweiligen Prof. Auch auf mobiles Internet möchte man heute nicht mehr verzichten. Eventuell aber tut es aber auch der kleinere und etwas langsamere Tarif, wenn man an der Uni WLAN nutzt oder zum Monatsende gedrosseltes Internet in Kauf nimmt.

Frau mit HandySpezielle Studententarife bringen sowohl für Viel- als auch für Wenignutzer gute Angebote!

Wer nur wenig mit seinem Smartphone hantiert, dem genügt ein Prepaid-Tarif. Hier lädt man vorab Geld auf die SIM-Karte, um es anschließend den benötigten Leistungen entsprechend zu verbrauchen. Auch mobiles Internet lässt sich in Paketform für jeden Monat hinzubuchen.

Wer sein Smartphone intensiver nutzt, sollte einen Blick auf spezielle Studenten- und Schüler-Tarife der großen Anbieter wie O2, Telekom und Vodafone werfen. Hier gibt es zahlreiche Rabatte und Sparmöglichkeiten. Wer mag, kann sich außerdem über solche Vertragstarife ein neues Smartphone zulegen. Nicht vergessen sollte man jedoch die Vertragslaufzeit und die regelmäßigen monatlichen Kosten, die auch auf einen zukommen, wenn man das Smartphone mal weniger als üblich genutzt hat.

Manchmal finden sich aber auch ganz losgelöst von speziellen Studententarifen gute Angebote. Am besten man macht sich einfach mal Gedanken, was der künftige Handy-Tarif können muss und gibt diese Daten dann mal in unseren Tarifrechner ein. Dieser sucht aus einer umfangreichen Datenbank passende Angebote heraus und listet diese preislich sortiert auf.

Smartphones und Kostenfallen

Damit der gewählte Tarif so günstig bleibt wie geplant, sollte man noch an zwei weitere Dinge denken: Manche Tarife sehen eine Datenautomatik vor. Hier wird das Internetvolumen automatisch kostenpflichtig wieder aufgestockt, sobald man dieses verbraucht hat. Bei manchen Tarifen kann man diesem „Service“ widersprechen, bei anderen muss man das jedes Mal aufs Neue machen, sobald die erste Ankündigungs-SMS eintrudelt, dass die Datenautomatik zeitnah greift. Vielfach ist gar kein Widerspruch möglich.

Weiterhin ist es sinnvoll, eine Drittanbietersperre einzurichten. Diese verhindert, dass man ungewollt und unbemerkt teure Abos abschließt, welche über die Handy-Rechnung abgerechnet werden.

Immer erreichbar, aber sparsam: Regelmäßig nach günstigen Tarifen zu schauen und zu wechseln, kann ebenso hilfreich sein wie das Kennen der eigenen Anforderungen an den Handytarif.

Internetzugang möglichst kostengünstig

Wer nicht das Glück hat, in seiner Studenten-Bude das Uni-WLAN nutzen zu können, wird sich wohl oder übel um einen eigenen Internetzugang kümmern müssen. Auch hier gibt es wieder spezielle Studententarife bei den großen Anbietern. Häufig umfasst ein Internettarif außerdem einen Festnetzanschluss. Zwar gibt es auch Tarife ohne Festnetz, allerdings sind diese recht selten und häufig nicht günstiger als das Kombi-Paket.

Mobil surfenDen Internetzugang mit anderen zu teilen, kann die Kosten für den Einzelnen senken.

Weiterhin lohnt es sich, nach Tarifen Ausschau zu halten, die entweder nur langsames Internet bieten oder aber ab einem bestimmten Internetkonsum gedrosselt werden. Auch die Drossel-Tarife sind meist halb so wild wie sie sich anhören. Meistens liegen die Grenzen so hoch, dass man diese als Student mit normalem Internetkonsum kaum erreichen wird.

In WGs drängt sich das gemeinsame Nutzen eines Internetzuganges via WLAN geradezu auf, aber auch in Wohnheimen ist es möglich, sich den Internetzugang mit dem Nachbarn zu teilen. WLAN überbrückt problemlos einige Mauern, sodass einer gemeinsamen Internetnutzung mit den Stundeten gegenüber, unten drunter und oben drüber nichts entgegen spricht.

Highspeed surfen: Wer weiß, was er braucht, findet den für sich besten Internetanbieter und -vertrag.

Mobil trotz wenig Geld

Ob für den Weg zur Uni, den Heimbesuch oder die Reise in der vorlesungsfreien Zeit: Nicht immer reicht der Drahtesel für zurückzulegende Strecken aus. Wer viel Zug fährt, sollte sich die Bahncard anschauen, welche je nach Ausführung 25 oder sogar 50 Prozent auf die Fahrkartenpreise gewährt. Für Stundeten ist die Bahncard besonders günstig zu haben. Bis zu 263 Euro kann man zum Normalpreis sparen. Für Termine, die schon lange Zeit vorab bekannt sind, lohnt sich außerdem das frühzeitige Buchen von Sparangeboten. So ist man quer durch Deutschland ab 20 Euro unterwegs.

StraßeFahrgemeinschaften sind eine gute Möglichkeit, Geld zu sparen und schonen die Umwelt!

Ebenfalls sehr günstig unterwegs ist man mit Fernbussen. Manche Anbieter wie etwa Flixbus oder Eurolines sehen außerdem Rabatte für Stundeten vor. Wer fliegen möchte, findet auch hier wieder Flüge zum Studententarif oder schaut sich bei Billigflug-Unternehmen um. Was günstiger ist, hängt unter anderem vom gewünschten Start- und Zielflughafen ab. Billig-Flüge starten und landen häufig auf weniger gefragten Plätzen, hier muss man noch weitere Fahrtkosten zum Zielort mit einberechnen.

Möchte man den Weg von A nach B mit dem Auto zurücklegen, bieten sich Fahrgemeinschaften, Mitfahrgelegenheiten oder auch das Mieten eines Wagens an. Ja, richtig gelesen! Bei großen Mietwagen-Händler gibt’s Studentenrabatte mit teilwiese bis zu 20 Prozent. Mitfahrgelegenheiten findet man auf Portalen wie fahrgemeinschaft.de, mitfahren.de und anderen.

Wer ein eigenes Auto unterhält, kann sparen, indem er die Benzinpreise im Auge behält und dann tankt, wenn es am günstigsten ist. Das ist tendenziell abends und bei weniger zentral gelegenen Tankstellen der Fall. Vor einem Werkstatt-Besuch lohnt es sich außerdem, Erkundigungen einzuziehen, wer in der Umgebung günstig ist und trotzdem gute Arbeit leistet. Häufig sind freie Werkstätten deutlich preiswerter als die der Automarke. Auch müssen es nicht immer Originalteile sein. Ersatzteile von Fremdherstellern sind häufig um einiges günstiger.

Mobil sein und trotzdem sparen: Vor langen Reisen die verschiedenen Möglichkeiten abwägen und die günstigste Alternative wählen. Diese ändert sich je nach Vorlaufzeit, Anzahl der Personen und Zielort.

Sparen auch an anderen Ecken

Stehen größere Anschaffungen an, wie etwa ein neuer Laptop oder eine bestimmte Software, lohnt es sich immer, nach speziellen Studenten-Angeboten zu suchen. Zahlreiche Unternehmen bieten Vergünstigungen für Studenten an, so etwa Apple, Epson oder Internetportale wie studentbook.com oder notebooksbilliger.de.

Möchte man Museen, Messen oder andere Bildungseinrichtungen besuchen, lohnt sich an der Kasse die Nachfrage nach Ermäßigungen für Studenten. Häufig erhält man die Eintrittskarte einige Euro günstiger. Auch bei Zeitschriftenabos oder Mitgliedschaften bei Amazon oder Spotify gibt es besondere Studenten-Angebote.

Nicht zuletzt lässt sich über das Einkaufsverhalten viel sparen. Im Discounter bekommt man seine Grundnahrungsmittel häufig günstiger als im Supermarkt. Oft bedeutet das noch nicht einmal einen Qualitätsverlust, da hinter den „No-Name-Produkten“ meist namhafte Hersteller stehen. Komplett vermeiden sollte man nach Möglichkeit das Einkaufen an Tankstellen oder Bahnhöfen – hier sind die Lebensmittel deutlich teurer. Frisch zubereiten ist nicht nur gesünder, sondern auch günstiger als Fertigprodukte – das selbst geschmierte Brot anstatt das beim Bäcker gekaufte oder das Mitnehmen des Kaffees in der Thermoskanne kann über den Monat gesehen sehr viel Geld sparen.

Noch mehr Spartipps: Studenten-Rabatte gibt es in vielen Läden und Freizeiteinrichtungen - einfach nachfragen, denn Fragen kostet nichts!
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