Strompreisvergleich

Stromversorger wechseln: Einfach Geld sparen

Ist Ihr Stromversorger zu teuer oder bietet einen unzureichenden Service? Dann wechseln Sie doch einfach zu einem anderen Anbieter! Spielend einfach und ohne Versorgungsunterbrechung. Wie das geht, verraten wir Ihnen hier.

Früher war die Stromversorgung staatliche Angelegenheit, eine Auswahl hatte man nicht. Nach der Öffnung des Strommarktes sieht das jedoch anders aus: Jeder kann seinen Stromversorger wechseln und dabei ordentlich Geld sparen! Denn die Tarife des Grundversorgers sind häufig vergleichsweise teuer. Begibt man sich auf deutschlandweite Suche nach einem günstigen Stromversorger, hat man mittlerweile eine große Auswahl. Mit unserem Vergleichsrechner findet man schnell und unkompliziert passende Angebote für die eigene Region.

Strompreise vergleichen
Stromvergleich

Stromversorger wechseln ohne Risiko

Viele Kunden scheuen sich, den Stromversorger zu wechseln, weil sie Angst haben plötzlich ohne Strom dazustehen oder keinen Ansprechpartner bei Störungen mehr zu haben. Glücklicherweise sind diese Ängste unbegründet. Auch wenn man als Hamburger seinen Strom von einem Bayerischen Stromanbieter bezieht, bleiben die Stadtwerke Hamburg für die Funktionstüchtigkeit des Stromnetzes zuständig. Somit sind Versorgungslücken ausgeschlossen, da im Zweifelsfalle immer die Stadtwerke einspringen. Der Wechsel des Stromversorgers selbst geht ebenfalls leicht von der Hand: Den Vertrag beim ausgewählten Anbieter unterschreiben, dieser kümmert sich um den Rest und nimmt zum nächstmöglichen Zeitpunkt unterbrechungsfrei die Versorgung des Haushaltes auf.

Stromrechnung

Die Stromrechnung aufgeschlüsselt

Steigende Strompreise sind der häufigste Grund, seinen Stromversorger zu wechseln; doch was bezahlt man eigentlich alles mit seiner Stromrechnung? 2017 kostet die Kilowattstunde durchschnittlich 27,79 Cent – den größten Anteil am Preis haben dabei Steuern und Abgaben. Rund 57 Prozent entfallen auf diese und hier sind auch die stärksten Preiserhöhungen der letzten Jahre zu verzeichnen. Über verschiedenste Umlagen und Steuern (beispielsweise die EEG-Umlage oder die Offshore-Haftungsumlage) wird etwa die Energiewende finanziert. 25,6 Prozent geht in die Netznutzungsentgelte, über welche unter anderem unsere Stromnetze in Schuss gehalten werden. Und nur 17,3 Prozent machen die Strombeschaffung, Vertrieb und Margen der Stromversorger aus.

Stromversorger gibt es mittlerweile sehr viele und jeder bietet unterschiedliche Konditionen. Wer seinen Stromversorger wechseln möchte, sollte sich Gedanken darüber machen, was der neue Stromtarif bieten soll. Soll er einfach besonders günstig sein, achtet man auf gute Kundenbewertungen, setzt man auf Ökostrom oder möchte man einen regionalen Anbieter unterstützen? Außerdem kann man neben den gängigen Tarifen mit monatlicher Abschlagszahlung auch auswählen, ob man eine Preisgarantie möchte oder ob man sich auf Pakettarife oder eine jährliche Vorauszahlung einlassen möchte.

Pakete empfehlen wir nur Kunden, die ihren Verbrauch gut kennen. Bei einer Vorkasse wiederum hat man immer ein gewisses Risiko, dass im Fall einer Insolvenz das bereits bezahlte Geld verloren ist.

Stromleitungen

Regionale Anbieter nicht immer teuer

Auf dem deutschen Strommarkt sind bei weitem nicht alle Anbieter bundesweit verfügbar. Beim Vergleich der Stromversorger fallen viele regionale Stromanbieter auf und das sind selten ausschließlich die Stadtwerke. Regionale Anbieter haben meist den Vorteil, dass sie unbekannter sind als große Stromanbieter und sich daher eine gute Strategie zurechtlegen müssen, wie sie Kunden gewinnen. Gute Argumente sind dabei oft ein günstiger Preis und guter Service. Es lohnt sich also durchaus, einen Blick auf die kleinen Versorger zu werfen.

Umweltfreundlich

Stromanbieterwechsel: auf Grün setzen

Wer mag, kann bei der Suche nach einem neuen Stromtarif auch auf „grüne“ Stromversorger setzen. Bei sogenannten Ökostromtarifen stammt der Strom aus regenerativen Quellen wie Sonne, Wind und Wasser. Damit schont man die Natur und Umwelt und trägt seinen Teil zur Energiewende bei. Und das Beste: Man muss dafür nicht mal unbedingt mehr zahlen: Ganz häufig finden sich Tarife der Ökostromanbieter unter den günstigsten Angeboten im Vergleichsrechner.

Mehr Informationen zum Ökostrom

Trotz Wechsel kommt der gleiche Strom aus der Steckdose

Besonders wenn man zu seinem Ökostromversorger wechselt, stellt sich vielen Kunden die Frage, ob nun auch „grüner“ Strom aus der heimischen Steckdose geflossen kommt. Dem ist nicht so, denn aus der Steckdose kommt immer der lokale Energiemix – egal, ob man nun einen Tarif mit regenerativen oder herkömmlichen Energiequellen abgeschlossen hat. Manche Bundesländer, wie etwa Mecklenburg-Vorpommern, haben einen sehr hohen Ökostromanteil, andere einen noch recht geringen. Das heißt jedoch nicht, dass es keinen Unterschied machen würde, wenn man zu einem Stromversorger wechselt, der Ökostrom anbietet, denn mit diesem Tarif fördert man den weiteren Ausbau regenerativer Energiequellen: Der Stromversorger muss genau die Strommenge ins deutsche Netz einspeisen, die durch seine Kunden verbraucht wird. So werden langfristig der Bedarf und die Produktion an Ökostrom steigen.

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