Was man zur Strom-Kündigung wissen sollte

Wenn man seinen Stromanbieter wechseln möchte, sollte die Strom-Kündigung in aller Regel vom neuen Anbieter erledigt werden und nicht vom Kunden selbst. Das vereinfacht vieles. Es gibt nur eine einzige Ausnahme von dieser Regel.

Der Wechsel des Stromanbieters ist unkompliziert und am einfachsten über ein Internet-Formular durchzuführen. Wichtig zu wissen ist, dass man die Strom-Kündigung nicht selbst an den bisherigen Anbieter schicken sollte, weil dies den Wechselprozess zusätzlich verkompliziert. In aller Regel kündigt der neue Versorger beim alten Anbieter, so dass man sich darum gar nicht kümmern muss. Es reicht also aus, sich beim neuen Anbieter anzumelden, alles Weitere übernimmt dann dieser neue Versorger. Er kündigt den alten Vertrag und er kümmert sich um die Belieferung mit Strom zu den neuen Konditionen. Falls der Wechsel sehr kurzfristig vorgenommen wurde und man für einen Übergangszeitraum von den örtlichen Stadtwerken versorgt wird, leitet auch das der neue Anbieter in die Wege.

KündigungsfristNur in Ausnahmefällen sollte man seinen Stromvertrag selbst kündigen, in der Regel übernimmt das der neue Stromanbieter.© Kaarsten / Fotolia.com

Wann man doch Strom selbst kündigen sollte

Es gibt nur eine Ausnahme. Wenn man wegen einer Preiserhöhung beim alten Versorger kündigt und aufgrund dessen eine relativ kurze Kündigungsfrist einhalten muss, ist es sinnvoll, neben der Neuanmeldung beim neuen Anbieter zusätzlich beim bisherigen Anbieter schriftlich zu kündigen. Dieser Brief sollte sinnvollerweise als Einschreiben verschickt werden. Dann ist man auf der sicheren Seite. Eine solche Preiserhöhung hebelt übrigens die Vertragslaufzeit gewissermaßen aus: Auch wenn der Vertrag eigentlich noch weiterlaufen würde, hat man bei einer Preiserhöhung ein Sonderkündigungsrecht und kommt vorzeitig aus dem Vertrag heraus, wenn man das möchte. Allerdings können hier, wie erwähnt, relativ kurze Fristen von zwei Wochen o.ä. gelten.

In der Grundversorgung gibt es kurze Fristen

Gibt es keine Preiserhöhung, kann man seinen Stromvertrag nur regulär zum Ende der jeweiligen Vertragslaufzeit kündigen. Zuvor sollte man sich vergewissern, mit welchem Vorlauf eine Strom-Kündigung möglich ist, so dass man diese Frist nicht verpasst und dann womöglich ein weiteres Jahr an den jetzigen Versorger gebunden ist. Übrigens: Wenn man noch in der teuren Grundversorgung steckt, ist ein Anbieterwechsel sehr kurzfristig möglich - in der Regel innerhalb von vier Wochen, bei Umzug sogar innerhalb von zwei Wochen. Wichtig zu wissen: Man steht keinesfalls im Dunkeln, auch wenn es beim Wechsel des Anbieters zu Verzögerungen kommen sollte. Die unterbrechungsfreie Belieferung mit Strom ist (ebenso wie die mit Gas) gesetzlich garantiert.

Checkliste zur Strom-Kündigung

Musterschreiben für die Strom-Kündigung

Hier finden Sie eine Musterkündigung für Strom:

Strom-Musterkündigung

Für häufig gesuchte Anbieter haben wir bereits eine Kündigung vorbereitet, hier ist die Anschrift des Anbieters schon eingetragen.

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