SMS kostenlos verschicken: Anbieter ohne Anmeldung

Auch in Zeiten von WhatsApp und anderen Chat-Diensten gibt es noch Menschen, die gern SMS senden oder mangels Smartphone bei Kurznachrichten darauf angewiesen sind. Dumm nur, wenn man keine SMS-Flatrate hat und vielleicht 19 oder gar 29 Cent pro SMS zahlen soll. Eine Lösung sind dann Dienste, mit denen man SMS kostenlos über das Internet verschicken kann.

HandytarifeIm Netz tunmeln sich etliche Anbieter für Free-SMS, doch nicht alle sind zu empfehlen. Wir zeigen, wo man sicher kostenlose SMS versenden kann.© TristanBM / Fotolia.com

SMS kostenlos übers Web versenden

Hüten sollte man sich vor Anbietern und Angeboten, die eine Anmeldung verlangen. Hier besteht unter Umständen die Gefahr, dass man in eine Abo-Falle tappt. Doch es gibt auch seriöse Anbieter wie mufa, smsbar oder 5vor12, bei denen man ganz einfach und schnell SMS gratis versenden kann. Die Redaktion von Tarife.de hat Ihnen hier eine Auswahl von Seiten ohne Anmeldung zusammengestellt, auf denen Sie sicher kostenlose SMS verfassen und versenden können.

Haben Sie einen Ergänzungsvorschlag? Schicken Sie Ihn bitte per E-Mail an unsere Redaktion: redaktion (at) tarife (dot) de. Bitte achten Sie darauf, dass der SMS-Service kostenfrei und zuverlässig ist und dass man sich nicht dafür anmelden muss - schließlich soll der Link ein echter Surftipp für andere User sein.

Dienste für kostenlose SMS im Vergleich

Anbieter Zeichen Beschränkungen Anmerkung
5vor12.de 140
  • 2 kostenlose SMS pro Tag
 
free-sms-world.de 140
  • 3 SMS kostenlos pro Tag
  • 2 SMS pro Handynummer
 
mufa.de 160
  • Kein Limit
 
smsbar.de 160
  • 1 Free SMS pro Tag
 
SMSElite.de 160
  • 7 Free SMS pro Tag
  • Kontingent 20.000 SMS alle 24 Stunden
  • Weltweit
talk4all.de 120
  • 2 Free SMS stündlich pro Besucher
  • 1000 SMS täglich an alle
  • Kontingent von 83 SMS pro Stunde für alle
  • Von 10 bis 22 Uhr
world-sms.org 145
  • Kontingent unbegrenzt
  • Auch in einige europäische Länder

Gratis-SMS verschicken mit und ohne Handy

Die kostenlosen SMS-Angebote eignen sich auch für Menschen, die gar kein Handy haben oder zeitweise nicht darauf zugreifen können. Wenn das Mobiltelefon an der Arbeit vergessen wurde oder gerade repariert wird und man muss jemandem dringend eine SMS schicken, sind Free-SMS eine gute Möglichkeit. Man kann kostenlose SMS natürlich auch auf dem Handy oder Tablet nutzen, indem man die Internetadresse der jeweiligen Seite im mobilen Browser aufruft. Die Nutzung ist normalerweise sehr simpel: Es gibt ein einfaches Formular, in das man die Handynummer des gewünschten Empfängers und anschließend die Nachricht an diesen einträgt. Anschließend klickt man auf einen „Senden“-Button. Als Dank freuen sich die Anbieter über ein „Gefällt mir“ bei Facebook oder die Weiterempfehlung an Freunde.

Worin unterscheiden sich die Free-SMS-Anbieter?

Die Anbieter von kostenlosen SMS unterscheiden sich vor allem in folgenden Punkten:

  • Die Anzahl an SMS, die man pro Tag gratis versenden kann
  • Die Anzahl der Zeichen pro SMS
  • Das Gesamtkontingent pro Tag
  • Werbeeinblendungen

Bei einigen Diensten kann man SMS mit der gewohnten Länge von 160 Zeichen verschicken, bei manchen anderen ist das Limit niedriger angesetzt und es können nur 120 oder 140 Zeichen pro Nachricht benutzt werden. Bei den meisten Seiten ist zudem die Anzahl an kostenlosen SMS auf wenige Stück begrenzt, die ein Benutzer täglich schreiben kann, bei anderen kann man nahezu unbegrenzt simsen. Bei einigen ist pro Tag nur ein begrenztes Kontingent verfügbar; wenn dieses Tageslimit irgendwann aufgebraucht ist, können keine Gratis-SMS mehr übermittelt werden. Schließlich gibt es bei manchen Anbietern Werbeeinblendungen oder Pop-Ups, die helfen, das Angebot zu finanzieren.

Tipp: Wer SMS an eine ausländische Nummer versenden möchte, kann das bei manchen Diensten ebenfalls, bei denen ein Versand in bestimmte Länder oder gar ein weltweiter Versand möglich sind. Andere bieten nur den Versand an deutsche Handynummern an.

SMS kostenlos? Vorsicht, Lockangebote!

Offenbar sind nach wie vor viele User recht sorglos, wenn man ihnen kostenlose SMS verspricht. Das gilt insbesondere für Kinder und Jugendliche, die zwar fleißig im Web unterwegs sind, die Tücken und Fallen des Mediums aber oft nicht erkennen. Vorsicht also bei Lockangeboten. Die Werbung mit vermeintlich kostenlosen Kurznachrichten ist in manchen Fällen nichts anderes als der Verkauf eines SMS-Abos, zu dem es ein paar kostenlose SMS obendrauf gibt. Nicht selten schließt man gleich einen Ein- oder Zweijahresvertrag ab, wenn man das Kleingedruckte übersieht. Oft ist die Seite so aufgebaut, dass man bei einer normalen Bildschirmauflösung herunterscrollen muss, um den Anmerkungs-Text zu finden, der auf den Abschluss eines Abos hindeutet.

Für solche als Kostenlos-Dienst beworbenen Verträge sind schon Beträge von bis zu 200 Euro fällig geworden. Wer also webbasierte SMS-Nachrichten verschicken will, sollte immer ganz genau das Kleingedruckte lesen, um nicht in eine Abo-Falle zu geraten. Seriöse Anbieter von tatsächlich kostenlosen oder sehr preisgünstigen SMS, die ihre Seiten transparent aufbauen und sich nicht hinter ausländischen Firmensitzen verstecken, gibt es aber nach wie vor. Übrigens: Wenn ein Minderjähriger ohne Einwilligung der Eltern solch ein Angebot abgeschlossen hat, gibt ein Sonderkündigungsrecht.

Dienste, die sich SMS bezahlen lassen

Auch wenn wir vor zwielichtigen SMS-Anbietern warnen: Nicht jeder Dienst, der für SMS Geld verlangt, ist unseriös! Es gibt auch Anbieter, bei denen man ganz legal und bewusst kostenpflichtige SMS übers Internet versenden kann. Ein Beispiel ist Ventengo: Meldet man sich hier an, kann man beispielsweise eine nationale SMS für knapp sieben Cent verschicken. Der Vorteil: Im Gegensatz zu einer normalen SMS darf diese mehr Zeichen enthalten (abgerechnet wird aber wie gewohnt pro 160 Zeichen). Auch Skype bietet die Möglichkeit, SMS direkt über den Computer zu übersenden. Mit gut zehn Cent übersteigt der Preis für nationale SMS den vieler Mobilfunkanbieter; für SMS ins Ausland zahlt man aber teilweise nur vier bis fünf Cent und kommt damit recht günstig weg.

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