Verteidigung

Zehn Tipps für sicheres Surfen

Noch nie war das Internet so spannend - und noch nie so gefährlich. Mittlerweile gehört zum sicheren Surfen nicht nur ein klarer Kopf, sondern eine ganze Armada an Verteidigungsmitteln, um sich Trojaner und andere Übeltäter vom Rechner zu halten. Zehn Tipps zum Safer Surfing!

Daten-Sicherheit© maxkabakov / Fotolia.com

Surfen, mailen, chatten, bloggen – die Computer-Technologien und das Internet bieten Kommunikation und Information in bislang ungewohntem Ausmaß. Den Chancen, die diese Entwicklung bietet, stehen aber auch Gefahren gegenüber. Viren, Trojanische Pferde oder illegale Inhalte können auf dem eigenen Computer landen und dort erheblichen Schaden anrichten.

Aus Anlass des weltweiten Aktionstags für mehr Sicherheit im Internet, dem "Safer Internet Day", gibt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zehn wertvolle Tipps für ungetrübtes und nachhaltiges Surf-Vergnügen. Für alle, die sich regelmäßig über die Gefahren im Internet informieren möchten, hält das BSI das Informationsportal www.bsi-fuer-buerger.de bereit. Dort werden beispielsweise auch kostenlose Schutzprogramme empfohlen.

10 Tipps für Safer Surfing

  • 1. Installieren Sie ein Virenschutzprogramm und ein Anti-Spyware-Programm und halten Sie diese immer auf dem aktuellen Stand.
  • 2. Setzen Sie eine Personal Firewall ein und aktualisieren Sie diese regelmäßig. Sie schützt bei richtiger Konfiguration vor Angriffen aus dem Internet und verhindert bei einer Infektion des PCs mit einem Computerschädling, dass ausspionierte Daten an einen Angreifer übersendet werden können.
  • 3. Achten Sie darauf, ob neue Sicherheitsupdates für Ihr Betriebssystem und sonstige von Ihnen installierte Software vorliegen und führen Sie diese durch.
  • 4. Arbeiten Sie nach Möglichkeit nicht als Administrator an Ihrem PC. Denn so können Schadprogramme noch mehr Unheil anrichten. Richten Sie für alle Nutzer eines PCs unterschiedliche Benutzerkonten ein. Vergeben Sie für diese Konten nur die Berechtigungen, die der jeweilige Nutzer für seine Arbeit braucht. So werden auch private Dateien vor dem Zugriff Unberechtigter geschützt.
  • 5. Gehen Sie sorgfältig mit Ihren Zugangsdaten um: Halten Sie Kennwörter und Benutzernamen sowie Zugangscodes für Dienste (z.B. beim Online-Banking) unter Verschluss. Wechseln Sie Passwörter in regelmäßigen Abständen.
  • 6. Seien Sie vorsichtig beim Öffnen von E-Mail-Anhängen. Schadprogramme werden oft über Dateianhänge in E-Mails verbreitet. Im Zweifelsfall fragen Sie vorsichtshalber beim Absender nach, ob der Dateianhang tatsächlich von ihm stammt.
  • 7. Seien Sie vorsichtig bei Downloads von Webseiten. Vergewissern Sie sich vor dem Download von Programmen aus dem Internet, ob die Quelle vertrauenswürdig ist und bringen Sie vor dem Download Ihr Virenschutzprogramm auf den aktuellsten Stand.
  • 8. Seien Sie zurückhaltend mit der Weitergabe persönlicher Informationen. Online-Betrüger steigern ihren Erfolg, indem sie individuell auf ihre Opfer zugehen: Zuvor ausspionierte Daten, wie etwa Surf-Gewohnheiten oder Namen aus dem persönlichen Umfeld, werden genutzt, um Vertrauen zu erwecken.
  • 9. Wenn Sie Übertragungstechnologien wie Voice over IP (VoIP) oder Wireless LAN (WLAN) einsetzen, achten Sie besonders auf die Verschlüsselung Ihrer Kommunikation, damit die Übertragung Ihrer Daten nicht von Dritten mitgelesen bzw. Gespräche nicht abgehört werden können.
  • 10. Kommt es trotz aller Schutzmaßnahmen zur Sicherheit zu einer Infektion des PCs mit einem Schädling, können wichtige Daten verloren gehen. Um den Schaden möglichst gering zu halten, sollten Sie regelmäßig Sicherungskopien Ihrer Dateien auf CD-ROM/DVD oder externen Festplatten erstellen.

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