Breitband-Ausbau

Wie man mit LTE richtig schnell mobil surfen kann

Gerade auf dem Land war es bisher oft schwierig an schnelles Internet zu kommen. Häufig konnten die Anbindungen, soweit denn überhaupt vorhanden, nur mit sehr geringen Datenübertragungsraten aufwarten. Wer so durchs Netz surfte, tat dies oft mit Geschwindigkeiten, die selbst der älteste Traktor geschlagen hätte.

Turbo-Internet© Dominic Ziegler / Fotolia.com

Berlin (afp/red) – Inzwischen kann man sich jedoch auch in den sogenannten –"weißen Flecken" mit Highspeed auf die Datenautobahn wagen. Die Lösung, die das ermöglicht, heißt LTE (Long Term Evolution). Doch wie genau kommt man mit dem Mobilfunkstandard der vierten Generation an schnelles Internet?

Zunächst einmal bietet die LTE-Technik einen schnellen Internetanschluss eben per Mobilfunknetz. Das heißt, man braucht keinen leitungsgebundenen Zugang. Im Vergleich zu den bisherigen Mobilfunkstandards UMTS und HSDPA ermöglicht LTE einen weitaus schnelleren Internetzugang. Die Geschwindigkeit der Zugänge ist oft ähnlich schnell wie bei DSL. Künftig soll sie sogar noch deutlich steigen. Nachdem die Frequenzen für LTE durch die drei großen Mobilfunkanbieter o2, Telekom und Vodafone ersteigert wurden, kann man LTE jetzt in mehreren Varianten buchen.

LTE kann schnelles Internet überall ermöglichen

Da die Anbieter im Rahmen der Versteigerung der Frequenzen die Auflage erhielten, zuerst die Gebiete mit LTE zu versorgen, an denen bisher kein schneller Internetanschluss zu bekommen war, wird LTE im Frequenzbereich 800 vorrangig auf dem Land ausgebaut. Da der Ausbau aber schneller vonstatten geht als ursprünglich angenommen, wird LTE vermutlich bald landesweit als Produkt zur Verfügung stehen. Aktuell sind die meisten LTE-Angebote auch noch auf den Einsatz zuhause beschränkt – sprich: Wirklich mobil ist der neue Mobilfunkstandard noch nicht. Wer sich für einen LTE Zugang interessiert, kann auf den Homepages der Anbieter checken, ob in seiner Region LTE verfügbar ist. In aller Regel sind die Tarife für den neuen Mobilfunkstandard auch etwas teurer als die Gebühren, die beim klassischen DSL-Anschluss fällig werden.

Wie man LTE zuhause nutzen kann

Wer sich für LTE entschieden hat, braucht auf alle Fälle einen LTE-fähigen Router. Dieser wird aktuell meistens von den Anbietern, im Rahmen des abgeschlossenen Vertrages, zur Verfügung gestellt. Die Kosten für den Router liegen derzeit zwischen 50 und 200 Euro. Bei LTE-Verträgen ist, im Gegensatz zu den DSL-Tarifen, das Datenvolumen begrenzt. Hier wird deutlich, dass es sich eben doch um einen Mobilfunk-Tarif handelt. Wenn man die angegebene Grenze überschritten hat, wird genau wie bei allen anderen Mobilfunktarifen mit Internetflatrate die Geschwindigkeit gedrosselt.

Telefonanschluss ist nicht immer dabei

Wer nach einem Komplett-Angebot sucht, sollte sich vorher bei den Anbietern genau informieren. Während Telekom und Vodafone auch einen Festnetz-Anschluss in Verbindung mit LTE anbieten - teilweise sogar mit einer Flatrate für Gespräche ins Festnetz - muss man sich bei o2 gesondert um einen Telefonanschluss kümmern. Dabei fallen in der Regel weitere Kosten an. Bei Paketen, bei denen ein Telefonanschluss fürs Festnetz inbegriffen ist, wird dieser aber auch über das Funknetz betrieben. Das bedeutet, dass die klassische Telefonbuchse hier ausgedient hat.

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