Spar-Tipp

Wie Kunden alternativer Anbieter beim Telefonieren sparen

Wer kein Telekom-Kunde ist, kann nicht mehr über billige Call-by-Call-Nummern telefonieren. Doch es gibt eine Alternative, die sich auch für Handykunden eignet, die noch einen Tarif mit hohen Minutenpreisen haben.

Business© Andres Rodriguez / Fotolia.com

Linden (red) - Wer einen Vertrag mit einem alternativen DSL-Anbieter hat, surft in der Regel zu einem günstigeren monatlichen Grundpreis als in den Tarifen der Telekom. Jedoch hat die Abkehr vom Ex-Monopolisten einen Haken: Bei allen anderen Anbietern sind weder Call-by-Call noch Preselection möglich, man kann diese günstigen Nummern also nicht mehr anwählen.

Die hohen Kosten umgehen

Doch es gibt eine Alternative, und die nennt sich Callthrough: Auch dabei wählt man eine bestimmte Nummer vor der eigentlichen Telefonnummer und kann so einiges Geld sparen. Zwar sind die Tarife nicht ganz so günstig wie die im offenen Call-by-Call, doch je nach Zielland kann man trotzdem viel Geld sparen. Denn vielfach sind die Auslands-Minutenpreise oder auch die Tarife in die Handynetze bei den alternativen Anbietern recht hoch.

Auch für Handy-Telefonierer geeignet

Von Callthrough profitieren können auch Handytelefonierer. Da immer noch viele Kunden einen alten Handyvertrag mit teils horrenden Minutenpreisen haben, sind auch hier enorme Sparpotenziale möglich. Denn Callthrough ist prinzipiell von jedem Anschluss aus möglich, nur die Kosten variieren.

Wie es funktioniert

Beim Callthrough-Verfahren wählt man zuerst eine Einwahlnummer des Anbieters. Dann bekommt man eine freie Leitung gestellt und kann die gewünschte Rufnummer eingeben, worauf man sogleich verbunden wird. Anders als im Call-by-Call wird die Verbindung auch dann mit dem angegebenen Minutenpreis berechnet, wenn beim Angerufenen besetzt ist. Denn man hat den Anruf ja sozusagen vom Callthrough-Anbieter weiterleiten lassen, und dafür fallen Kosten an.

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