Praktische Tipps

Wie das Handy gut durch den Sommer kommt

Wenn sich der kleine multimediale Liebling sein Urlaubsziel aussuchen könnte - es wäre ganz weit weg von Sonne, Strand und Meerwasser. Auch Reisen in subtropische Klimazonen sind nicht sein Fall. Worauf man achten sollte, wenn das Handy zum Sommerurlaub gezwungen wird, lesen Sie hier!

Handy Urlaub© Miqul / Fotolia.com

Strandurlaub mag für den Durchschnitts-Pauschaltouristen das Größte überhaupt sein, für das Handy ist es die Hölle. Wer auch am Strand auf das Mobiltelefon nicht verzichten möchte, sollte deshalb ein paar Tipps beherzigen. Das gilt selbstredend auch in anderen Situationen, die für das Handy Stress bedeuten - beispielsweise bei einer Rucksacktour in einer subtropischen Klimazone.

Vermeiden: Sonne und Wasser

Folgende Ratschläge gelten für den Sommerurlaub:

  • Man sollte das Handy niemals in der prallen Sonne liegenlassen - ebenso wie Kameras, MP3-Player oder andere empfindliche elektronische Geräte. Gleiches gilt für das Deponieren des Handys im Auto, wenn die Sonne scheint. Schnell entstehen Oberflächentemperaturen von bis zu 70 Grad, was für das Handy irreparable Schäden bedeuten kann. Man kann sich sogar an den Händen verbrennen, wenn man die Geräte anfasst.
  • Wenn die Sonne direkt aufs Handy scheint, geht sehr schnell das Display kaputt. Die Flüssigkristalle in der Anzeige werden durcheinander gewirbelt, es kommt zu Fehlfunktionen. Auch ohne direkte Sonneneinstrahlung macht Hitze dem Handy schwer zu schaffen. Das betrifft insbesondere die Lebensdauer des Akkus, der sich bei hohen Temperaturen selbst entladen kann.
  • Reiner Stress für das Handy sind natürlich auch Sand oder Staub. Dazu müssen die Körnchen gar nicht mal ins Innere des Gerätes eindringen, häufig kommt es auch von außen zu Störungen, wenn sich ein Sandkorn in der Tastatur oder den Steckverbindungen festsetzt. Wenn das Handy heruntergefallen ist, sollte man den Sand oder Staub vorsichtig und gründlich mit einem feinen Pinsel entfernen.
  • Ein weiterer natürlicher Feind des Handys ist Wasser. Wie bereits oben angemerkt, kann bisweilen schon eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit ausreichen, um dem Gerät Schaden zuzufügen. Die Folge kann durchaus ein Kurzschluss sein, der zu einem Totalausfall des Geräts führen kann. Wenn das Handy mit Wasser in Kontakt gekommen ist, sollte zunächst der Akku herausgenommen werden.
  • Dann trocknet man das Handy gründlich ab und lässt es einige Tage an der - möglichst niederschlagsarmen - Luft trocknen. Danach sollte sich ein Fachmann das Gerät anschauen, mehr als diese erste Hilfe kann ein Laie nicht leisten. Besondere Vorsicht ist bei Kontakt mit Meerwasser geboten, wegen der darin enthaltenen Mineralien und Kristalle, die korrodierend und leitend wirken.
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