Auf der Piste

Welche Versicherungen für Skifahrer wichtig sind

Ob rot, schwarz oder Buckelpiste: Ein Skiunfall kann überall passieren. Für Skifahrer ist daher neben dem Helm der richtige Versicherungsschutz wichtig. Denn gerade die finanziellen Folgen von Unfällen auf der Skipiste können enorm teuer werden. Dabei spielt es meistens keine Rolle, ob man den Unfall selbst verschuldet hat oder ob ein anderer der Verursacher war.

Ski fahren© nullplus / iStockphoto.com

Saarbrücken (red) - Wenn der erste Schnee die Pisten bedeckt geht sie los, die Ski-Saison. Doch rasante Abfahrten auf frisch gewachsten Brettern bringen nicht nur jede Menge Spaß, sondern auch ein gewisses Unfallrisiko mit sich. Damit man nicht nur durch Helm und Protektoren gut geschützt ist, rät die CosmosDirekt allen Ski- und Snowboardfahrern, sich vor dem Skiurlaub um die entsprechenden Versicherungen zu kümmern. Doch welche Policen sollte man auf der Piste dabeihaben?

Privathaftpflicht darf auch auf der Piste nicht fehlen

Mit am wichtigsten ist eine private Haftpflichtversicherung für den Fall, dass man selbst einen Unfall mit Sach- oder Personenschäden verursacht, denn hier ist jeder gesetzlich verpflichtet, Ersatz zu leisten. Im schlimmsten Fall haftet man mit seinem gesamten Vermögen für entstandene Schäden und zwar lebenslänglich, sofern man keine Haftpflichtversicherung hat. Als Folgekosten zählen hier neben den ärztlichen Behandlungskosten auch Schmerzensgeld, Schadenersatz und Lohnfortzahlung.

Was tun, wenn der Kontrahent keine Haftpflicht hat?

Immer noch besitzt ein Drittel der Deutschen keine Haftpflicht-Versicherung. Das kann nicht nur für den Unfallverursacher, sondern auch für den Geschädigten richtig teuer werden. Wird man auf der Piste umgefahren und verfügt der Kontrahent auf Brettern weder über eine Haftpflicht noch über ein entsprechendes Privatvermögen, bleibt man selbst auf den Kosten sitzen. Allerdings kann man mit einer sogenannten Forderungsausfalldeckung, die man gleich mit der eigenen privaten Haftpflichtversicherung abschließen kann, hier vorbeugen.

Gesetzliche Krankenversicherung zahlt nicht alle Kosten

Unerlässlich für Ski- und Snowboardfreunde ist auch eine private Unfallversicherung. Gerade bei Unfällen auf der Piste können aufwendige Rettungsmaßnahmen notwendig werden. Diese, sowie der Transport in ein Krankenhaus, werden von der gesetzlichen Krankenversicherung meistens nicht übernommen. Eine private Unfallversicherung zahlt in vielen Fällen auch Krankenhaustagegeld und Invaliditätsleistungen. Wer nicht ausschließlich auf deutschen Pisten kurvt, sollte auf jeden Fall eine Auslandskrankenversicherung abschließen.

Berufsunfähigkeitsversicherung ist immer sinnvoll

Gerade beim Ski- oder Snowboardfahren besteht immer das Risiko, sich schwer zu verletzen. Daher sollte man auch über eine Berufsunfähigkeitsversicherung nachdenken. Denn unglückliche Stürze können auch damit enden, dass man nicht mehr in seinem Beruf arbeiten kann. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung kann dann dazu beitragen, dass man den bisherigen finanziellen Stand auch weiterhin halten kann.

Unbedingt bedenken sollten Wintersportler, dass Versicherungen bisweilen gar nicht zahlen, wenn Unfälle fahrlässig verursacht wurden. Daher sollte man sich unbedingt an die Regeln des Internationalen Skiverbandes halten und auf Medikamente, Drogen, vor allem aber auch auf Alkohol verzichten.

Top