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Welche Krankenzusatzversicherung brauche ich wirklich?

Krankenzusatzversicherungen sind beliebt - immerhin bessern sie die in vielen Bereichen maue Gesundheitsversorgung der gesetzlichen Kassen auf. Aber welche Policen sollte man wirklich abschließen? Eine Übersicht über die wichtigsten Zusatzversicherungen.

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Elmshorn (dapd/red) - Sinnvoll sind sicherlich Zahnzusatzversicherungen, denn hier drohen hohe Zuzahlungen bei aufwendigen Sanierungsarbeiten am Gebiss. Die Policen helfen dabei, den Eigenanteil zu senken. Zu empfehlen sind vor allem die Tarife, die den Eigenanteil unabhängig von den Kosten auf einen geringen Prozentsatz senken. Hier sind Tarife auf dem Markt, bei denen der Versicherte nur noch 15 Prozent der Gesamtkosten selbst tragen muss - den Rest tragen die gesetzlichen Kasse und die private Zusatzversicherung.

Chefarztbehandlung und Einzelzimmer im Krankenhaus

Ebenfalls empfehlenswert sind Zusatzpolicen, die bei Krankenhausaufenthalten eine Behandlung und Unterbringung wie bei Privatpatienten erlauben. Solche Krankenhauszusatzversicherungen ermöglichen bei einer schweren Erkrankung die freie Wahl von Krankenhaus und behandelndem Spezialisten bis hin zum Chefarzt.

Damit steht es den Versicherten frei, sich von dem Spezialisten behandeln zu lassen, dem sie vertrauen - gesetzlich Versicherte müssen dagegen mit dem diensthabenden Arzt vorlieb nehmen. Außerdem sehen die Verträge in der Regel auch die Unterbringung in Ein- oder Zweibettzimmern vor.

Bei Reisen unbedingt Auslandskrankenversicherung abschließen

Eine Auslandskrankenversicherung ist fast schon eine Pflicht-Versicherung, wenn ein Auslandsurlaub ansteht. Denn die Kosten für einen Krankenhausaufenthalt im Ausland können schnell bei einigen tausend Euro liegen, die von den Kassen nicht oder nicht ganz getragen werden.

Für Reisen bis zu sechs Wochen gibt es Standardpolicen, die nur ein paar Euro kosten. Abgedeckt sind dann vor allem Kosten für ambulante ärztliche Behandlungen, Röntgendiagnostik und Operationen, ärztlich verordnete Arznei-, Verband- und Heilmittel. Außerdem zahlt die Versicherung für Zahnbehandlungen, Aufenthalte und Behandlungen im Krankenhaus sowie für den Rücktransport bei schwerer Krankheit.

Krankentagegeld bei Verdienstausfall sichern

Wer länger krank wird, spürt das auch im Portemonnaie. Denn nach Ablauf der sechswöchigen Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber gibt es von der Krankenkasse nur noch Krankengeld, das im besten Fall knapp 90 Euro pro Tag beträgt. Wer deutlich mehr verdient, steht also vor einem Einkommensloch.

Eine Krankentagegeldversicherung zahlt im Krankheitsfall eine festgelegte Summe, wenn man nicht mehr arbeiten kann. Bei Arbeitnehmern schließt die Zahlung meist direkt an die Lohnfortzahlung durch die Krankenkasse an, Selbstständige können selbst vereinbaren, ab wann sie Krankentagegeld bekommen möchten.

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