Vergleich

Welche Handy-Flatrate für wen in Frage kommt

Seit Ende Februar haben Handy-Vieltelefonierer eine weitere Option, denn auch Tchibo hat eine Handy-Flatrate aufgelegt. Und im März geht es munter weiter, dann kann man die neue Base-Flatrate bekommen, die noch einen Tick günstiger ist als das Angebot von Tchibo. Welcher Tarif passt zu wem?

Handykosten© rainer 81 / Fotolia.com

Insgesamt fünf verschiedene Handy-Flatrates haben wir miteinander verglichen. Dabei zeigt sich, dass die einzelnen Bestandteile - und auch die Monatspreise - ziemlich unterschiedlich sind, obwohl doch die Bezeichung "Flatrate" suggeriert, es wäre sozusagen alles drin. Dass dem nicht so ist, zeigt unsere Auflistung. Bei jedem Tarif steht dahinter, was im genannten Pauschalbetrag enthalten ist. Alle Tarifen verstehen sich ohne Subventionshandy. Die Tarife wurden gestaffelt, ausgegangen vom günstigsten Monatsbeitrag bis hin zum teuersten:

  • Tchibo-Flat: 12,95 Euro (10 Euro Flatrate, 2,95 Euro für den Komfort-Tarif), Telefonate ins Festnetz inklusive
  • Base 1: 10 Euro (ab April 15 Euro), Telefonate ins Festnetz inklusive
  • o2 Genion L: 25 Euro, Festnetznummer, Telefonate ins Festnetz und ins eigene Netz inklusive
  • Vodafone Superflat: 34,95 Euro, Festnetznummer, Telefonate ins Festnetz, ins eigene Netz sowie SMS ins eigene Netz inklusive
  • T-Mobile Max: 35 Euro, Festnetznummer, Telefonate ins Festnetz, ins eigene Netz sowie SMS ins eigene Netz inklusive

Je mehr drin, desto teurer

Es zeigt sich, dass die Flats umso teurer sind, je mehr Inklusiv-Bausteine sie enthalten. Doch wenn man beispielsweise keine netzinternen SMS in größeren Mengen benötigt, muss man auch keine Pauschale dafür mitbezahlen. Wer seinen Festnetzanschluss weiternutzen will, wird wohl auf die Möglichkeit verzichten können, sich unter einer zusätzlichen Festnetznummer günstig anrufen zu lassen. Anders sieht es hingegen mit Nutzern aus, die sehr viel unterwegs sind und eine Flatrate mit möglichst vielen Bausteinen zum Pauschalpreis benötigen. Und insbesondere Datennutzern wird wichtig sein, dass man bei den Tarifen der Netzbetreiber anders als bei Tchibo pauschale Datenoptionen dazubuchen kann.

Neuer debitel-Tarif außer Konkurrenz

Ab März wird es eine weitere Quasi-Flatrate geben. Mit der neuen Fair Flat von debitel kann man pro Monat 3000 Minuten in alle vier deutschen Handynetze telefonieren. Allerdings ist der Monatspreis mit 79 Euro (ohne Handy) sicher nur für extreme Powernutzer eine Option, und so haben wir den debitel-Tarif in diesem Kontext der "kleinen" Handyflats für Privatnutzer weggelassen.

Fazit

Die Flatrate von Tchibo oder der Flattarif Base 1 sind also nicht schlechter als die anderen Flatrates, sie beinhalten aber weniger. Da die Mindestlaufzeit bei Tchibo jedoch nur einen Monat beträgt, wäre ein schneller Wechsel möglich - anders als bei den anderen Flats, die eine Mindestlaufzeit von 24 Monaten haben. Die Angebote sind so unterschiedlich aufgefächert, dass für jeden Vieltelefonierer etwas dabei sein sollte. Wenigtelefonierer sind ohnehin mit einer Karte vom Discounter besser bedient.

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