Spar-Tipps

Über die Feiertage günstig telefonieren und surfen

An Familienfesten wie Ostern, Weihnachten oder Pfingsten wird erfahrungsgemäß besonders viel telefoniert. Damit man nicht die Kosten aus dem Blick verliert, hat die Redaktion vier schnelle Tipps zusammengestellt, mit denen sich einiges an Geld und Nerven sparen lässt.

Geschenke Weihnachten© detailblick / Fotolia.com

Linden (red) - Die Telefondrähte glühen traditionell über die Feiertage besonders. Doch einmal in Feiertagslaune, vergisst man schnell den prüfenden Blick in Tarifübersichten oder hat kein Laptop parat, um mal eben schnell die wichtigsten Nummern nachzuschlagen.

Vier schnelle Tipps

Für solche Fälle hat die Redaktion von Tarife.de vier Tipps zusammengestellt, mit denen man auch weitab vom heimischen Rechner und ohne seine "Stammdaten" gut zurechtkommt. Dabei wurden auch Auslandstelefonate berücksichtigt.

  1. Bei der Tarifansage genau hinhören. Im Call-by-Call gibt es seit August 2012 die Pflicht zur Tarifansage. Um aber wirklich nicht in eine Kostenfalle zu tappen, sollte man genau hinhören, was angesagt wird. Einige Anbieter nennen sie Preise beispielsweise in Euro, andere in Cent. Eine mehrmals tägliche erneute Suche kann man sich jetzt unter Umständen ersparen. Alternativ kann man sich auch einen Anbieter mit Preisgarantie heraussuchen. Doch Vorsicht: Manche Preisgarantien gelten nur zu bestimmten Zeiten, und es kann sein, dass an den Feiertagen der Wochentagstarif berechnet wird.
  2. Auf Anbieter mit stabilen Preisen zurückgreifen. Manche Call-by-Call-Anbieter geben sogar Tarifgarantien, so wie etwa derzeit Tele2 über die Vorwahl 01013. Wer nichts falsch machen möchte, kann an den Feiertagen ganztätig über die Vorwahl 01070, ab 19 Uhr auch über die 01013 ins deutsche Orts- und Fernnetz telefonieren. Beide Anbieter, Arcor und Tele2, haben zwar keine Tarifansage, doch die Nebenzeittarife beider Anbieter sind recht stabil und liegen in den meisten Nebenzeitzonen unter einem Cent pro Minute. Arcor berechnet das ganze Wochenende Preise um 1 Cent pro Minute, Tele2 nur zwischen 19 und 7 Uhr.
  3. Zum Surfen einen Ganztags-Tarif wählen. Diese Funktion finden Sie über unseren Tarifrechner für Internet-by-Call. Mit einem solchen Einheitstarif zahlen Sie vielleicht ein paar Cent mehr als sonst, aber Sie sind auf der sicheren Seite. Zudem kommt es bei weitem nicht so häufig wie bei sehr billigen Tarifen vor, dass man sich mehrfach einwählen muss.
  4. Vorsicht bei Auslandstelefonaten. Zwar kann man jetzt innerhalb der gesamten EU deutlich günstiger telefonieren als früher, doch außerhalb sieht es nach wie vor düster aus. Erfahrungsgemäß vergessen besonders viele Schweiz-Urlauber, dass die Schweiz kein EU-Land ist und verlassen sich fälschlicherweise auf die verhältnismäßig günstigen EU-Tarife. Gleiches gilt für Kroatien. Wer keinen speziellen Auslandstarif gebucht hat und über die Preise nicht genau Bescheid weiß, sollte sich im Ausland besser auf SMS-Nachrichten beschränken. Besonders teuer ist die Internet-Einwahl im Ausland. Meist zahlt man ein Vielfaches gegenüber den (ohnehin schon nicht besonders billigen) Inlandstarifen.

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