Ratgeber

Tipps zum Router-Kauf

Wer technisch nicht so versiert ist, hat oft einen ziemlichen Horror vor dem Kauf von Hightech-Geräten. Doch nicht immer ist der Gang zum Spezialisten nötig. Unsere Tipps zum Router-Kauf - worauf gerade Anfänger achten sollten!

DSL Hardware© Andre Bonn / Fotolia.com

Am liebsten ist es vor allem den nicht so technikaffinen Kunden, wenn sie sich mit einem neuen Router genau zweimal beschäftigen müssen: Einmal beim Kauf und einmal bei der Inbetriebnahme. Letztere kann bei Geräten, die nicht passend vorkonfiguriert sind, schon zu gewissen Schwierigkeiten führen. Deshalb sollte man beim Kauf genau hinschauen, welches Modell zu den eigenen Bedürfnissen passt.

Tipp: Den 5-Gigahertz-Bereich nutzen

Zum einen sollte geklärt sein, ob bereits ein DSL-Modem vorhanden ist oder nicht - denn viele Router-Modelle haben ein Modem integriert. Zum zweiten sollte man sich überlegen, ob man drahtlose Funknetze nutzen will: Dann ist ein WLAN Router gefragt - welcher übrigens nicht signifikant teurer ist als einer ohne WLAN. Wer sich für ein WLAN-Gerät interessiert, sollte sich im Klaren darüber sein, dass sich diese Funkverbindungen oft langsamer aufbauen als die per Kabel. Klar ist ohnehin: Den Speed, den die Hersteller angeben, erreicht man in der Praxis fast nie.

Wer ein bisschen mehr Geld ausgeben will und Wert auf eine stabile Verbindung legt, sollte sich nach einem Dualband Router umschauen, der sowohl im 2,4- als auch im 5-Gigahertz-Bereich funkt. Das Fünfer-Band wird nämlich weniger genutzt und ist deshalb nicht so störungsanfällig. Wer übers Internet telefonieren möchte, sollte zu einem Router mit integrierter Telefonanlage greifen. Ebenfalls wichtig: Will man sich Sprachbarrieren bei der Einrichtung ersparen, sollte man auf eine Benutzeroberfläche in deutscher Sprache achten.

Immer kabelgebunden starten

Dass ein kabelloser Router besonders gesichert werden sollte, versteht sich fast von selbst. Nur wenige Geräte werden schon von Herstellerseite so konfiguriert, dass die drei wichtigsten Sicherheitsvorkehrungen gegeben sind: die WPA2-Verschlüsselung, die Passwortsicherung für Software und Router sowie die Abschaltung der Fernkonfiguration. Letztere ist nur dann wichtig, wenn ein externer Techniker auf das Gerät zugreifen muss.

Niemals ohne Verschlüsselung

Wenn man den Router in Betrieb nimmt, sollte das WLAN-Funknetz erstmal ausgeschaltet und der Rechner mit dem Router über eine Kabelverbindung angebunden bleiben. Wenn man es dann nicht selbst hinbekommt, das Netzwerk einzurichten und die WLAN-Verschlüsselung zu aktivieren, sollte man lieber eine Zeit lang kabelgebunden surfen und sich helfen lassen - keinesfalls aber unverschlüsselt surfen. Unverschlüsselte Netzwerke sind eine Einladung für Datendiebe und gegebenenfalls eine Unterstützung krimineller Handlungen.

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