Tarife laufen aus

Tipp: Welche Telekom-Kunden wechseln sollten

Viele Telekom-Kunden müssen sich einen neuen Anschluss suchen, weil alte Tarife eingestellt werden. Einige fahren gut damit, dennoch bei der Telekom zu bleiben. Wir verraten, für wen sich ein Wechsel lohnt und wer sich besser einen neuen Tarif bei der Telekom selbst sucht.

Web n Walk© Telekom

Linden (red) - Wer noch in einem ganz alten Telekom-Tarif steckt und nicht durchgängig billige Vorwahlen (Call-by-Call) nutzt, sollte einen Wechsel ins Auge fassen - durchaus auch Telekom-intern. Die alten Standardtarife haben zwar etwas niedrigere Monatsgebühren, aber im Schnitt viel höhere Minutenpreise als die aktuellen Angebote.

Wer sollte den Anbieter wechseln?

Für Vieltelefonierer wie Familien oder Wohngemeinschaften lohnt sich oft ein Wechsel zu einem alternativen Telefonanbieter. So ist etwa Festnetz-Flatrate bei anderen Anbietern deutlich preiswerter als bei der Telekom. Noch mehr lässt sich bei Pakettarifen sparen, wenn man schnelles Internet mit dem Telefonanschluss kombiniert. Preislich kann die Telekom bei solchen Komplettanschlüssen kaum mithalten, dafür schneidet die Gesprächsqualität stets gut ab.

Wer sollte bei der Telekom bleiben?

Wenn man häufig ins Ausland telefoniert, ist ein Verbleiben bei der Telekom (www.telekom.de) meist besonders sinnvoll. Denn zusätzlich zur Nutzung von Call-by-Call bietet die Telekom, ebenso wie einige Konkurrenten, für rund 50 Auslandsziele auch Pauschaltarife an. Eine kleine Pauschale ist schon für knapp vier Euro monatlich zu haben. Der Telekom die Treue zu halten lohnt sich auch dann, wenn man viel in die Handynetze telefoniert, denn dabei ist die Ersparnis durch Call-by-Call immens. Die Nutzung der günstigen Sparvorwahlen ist nur mit einem Anschluss der Telekom möglich.

Ganz aufs Festnetz verzichten?

Allein für den Telefonanschluss fallen jeden Monat knapp 20 Euro an. Wenigtelefonierer, die zudem nur deutschlandweit anrufen wollen, sollten deshalb überlegen, den Festnetzanschluss unter Umständen ganz abzuschaffen. Ein Handytarif vom Discounter reicht oft aus. Bedenken sollte man aber, dass Anrufer dann die Gebühren eines Handygesprächs zahlen. Das lässt sich umgehen, wenn man zum Handytarif auch eine Festnetznummer bestellt; solche "Zuhause-Tarife" bieten zum Beispiel die Telekom, Vodafone oder o2. Noch ein Extra-Tipp zum Schluss: Wer die monatlichen Kosten senken will, kann auch bei seinem Kabelanbieter nachfragen. So zahlt man etwa bei Kabel Deutschland für einen Telefonanschluss ohne Zwang zum Kabel-TV günstige 9,90 Euro im Monat.

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