1a-Umtauschkurs

Sonderaktion: Telefonzellen nehmen D-Mark-Münzen

Wer noch alte D-Mark-Münzen hat, kann diese jetzt auch in Telefominuten anlegen. Noch bis Ende August kann man an deutschen Telefonzellen wieder mit DM-Münzen telefonieren. Das Umtauschverhältnis ist 1 D-Mark zu 1 Euro, somit telefoniert man zum halben Preis.

Telefonzelle© Martina Berg / Fotolia.com

Noch immer schlummern große Mengen DM-Münzgeld in deutschen Haushalten. Viele Bürger tauschen ihre DM-Reste nicht um, weil sich der Weg zur Bank für die oft geringen Beträge nicht lohnt. Das will sich die T-Com jetzt zunutze machen: An öffentlichen Telefonen kann man in diesem Sommer wieder mit D-Mark telefonieren. Seit 1. Juni und noch bis 31. August 2005 akzeptieren die öffentlichen Münztelefone der Telekom die guten alten DM-Münzen.

Der Umrechnungskurs wurde für diese Aktion auf das Verhältnis 1 D-Mark zu 1 Euro festgelegt. Ein Telefongespräch ist damit wieder ab zehn Pfennig möglich. Gespräche, die mit der ehemaligen deutschen Währung bezahlt werden, kosten damit nur rund die Hälfte gegenüber der Bezahlung mit Euro. Das Angebot gilt bundesweit an rund 50.000 Münztelefonen für Gespräche zu allen Zielen. Bezahlt werden kann mit Münzen zu 10 Pfennig, 50 Pfennig, 1 DM, 2 DM und 5 DM.

Mit der Einführung des Euro ist die Nutzung von Münztelefonen gegenüber Kartentelefonen wieder gestiegen. Ursache hierfür ist unter anderem die geografisch große Verbreitung des Euro. Reisende aus den Euro-Ländern haben stets die passende Währung parat und können so unkompliziert an Münzfernsprechern telefonieren.

Vor diesem Hintergrund will die Telekom in Zukunft den Anteil an Münztelefonen erhöhen. So sind beispielsweise die so genannten Telestationen Allpayment-Geräte, nehmen neben Telefon- und Kreditkarten also auch Münzgeld an.

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