Strom selbst erzeugen

Photovoltaik-Anlage: Welcher Ertrag ist zu erwarten?

Eine Photovoltaik-Anlage auf dem Hausdach soll so viel Ertrag erwirtschaften, dass sich die Investition in die Anlage lohnt. Lesen Sie hier, wovon der Ertrag einer Anlage abhängt.

Solaranlage Einfamilienhaus© Smileus / Fotolia.com

Erneuerbare Energien sind im Trend und übernehmen einen immer größeren Teil der Stromversorgung in Deutschland. Den größten Anteil an der Stromproduktion aus Erneuerbaren Energien hat die Windkraft. Diese Form der Stromerzeugung ist für private Verbraucher jedoch wenig attraktiv. Solaranlagen mit Photovoltaik können jedoch auch privaten Investoren einen guten Ertrag bringen. Um von der Energiewende zu profitieren, setzen viele Hausbesitzer auf kleinere Solaranlagen, die meistens auf Hausdächern angebracht werden.

Wovon hängt der Photovoltaik-Ertrag ab?

Wer eine Photovoltaik-Anlage betreibt, möchte selbstverständlich einen möglichst hohen Ertrag erwirtschaften. Dieser Ertrag hängt im Wesentlichen von zwei Faktoren ab: Zum einen bestimmt die Leistungsfähigkeit der Solaranlage, wie viel Sonnenlicht in Elektrizität umgewandelt werden kann. Der andere Faktor ist das Datum, an dem die Photovoltaik-Anlage den Betrieb aufgenommen hat.

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Einspeisevergütung bestimmt den Ertrag bei Photovoltaik

Der zweite Punkt hat damit zu tun, wie das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) den Ausbau regenerativer Stromerzeugung fördert. Wer eine Photovoltaik-Anlage betreibt, speist einen Großteil der erzeugten Elektrizität in das öffentliche Stromnetz ein. Für jede Kilowattstunde Strom gibt es einen bestimmten Vergütungssatz, der jeweils für 20 Jahre garantiert wird. Dieser Vergütungssatz ist in den vergangenen Jahren deutlich gesunken. Noch vor zehn Jahren wurde ein Vielfaches der heutigen Einspeisevergütung bezahlt. Der Gesetzgeber hat diese Vergütungssetze stetig abgesenkt, da die Anschaffungskosten einer Solaranlage in diesem Zeitraum ebenfalls gesunken sind. Dennoch kann sich eine Investition in Photovoltaik nach wie vor lohnen.

Ertrag von Photovoltaik hängt auch von Anlagengröße und Standort ab

Die häufigste Solaranlagenform für private Betreiber ist die Dachanlage. Dafür werden rund 30-50 Quadratmeter an Fläche benötigt – je nachdem, wie hoch der Ertrag an Strom aus der Anlage maximal ausfallen soll. Um mit Photovoltaik einen vernünftigen Ertrag zu erhalten, muss das Dach in die richtige Himmelsrichtung weisen und einen günstigen Neigungswinkel haben. Die Leistungsfähigkeit einer Solaranlage wird in kWp (Kilowatt Peak) angegeben. Eine reguläre Anlage auf dem Dach hat eine Leistung von rund 4 kWp und fällt damit unter die Kategorie "Kleinanlagen" – für diese werden die höchsten Einspeisevergütungen bezahlt.

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