Urlaubs-Tipps

Mobiles Internet: So spart man beim Handy-Surfen im Ausland

Für viele Urlauber ist die mobile Internetnutzung im Ausland ebenso selbstverständlich wie daheim. Doch besonders beim Handy Surfen langen die Mobilfunkanbieter oft noch ungeniert zu. Wie man Kostenfallen vermeiden kann, lesen Sie hier!

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Linden (red) – Das Handy ist im Sommerurlaub nicht mehr wegzudenken. Vom Stand aus mit der Familie telefonieren, eben mal schnell E-Mails abrufen, Nachrichten lesen oder Urlaubsfotos auf Facebook, Twitter und Co. hochladen – viele Urlauber wollen ihr Handy im Ausland so wie daheim nutzen. Zwar ist das Telefonieren und Simsen inzwischen schon deutlich günstiger geworden, beim mobilen Internetsurfen im Ausland können Handynutzer jedoch schnell in die Kostenfallen der Mobilfunkanbieter tappen.

Internetnutzung im Urlaub ein teurer Spaß

Das Handy Surfen ist im Ausland deutlich teurer als in Deutschland. Selbst innerhalb der EU schwanken die Preise zwischen zwei und 20 Euro pro MB. In anderen Ländern wie der Türkei oder Kroatien können die Kosten für das mobile Internet noch um einiges höher liegen. Vor Reiseantritt sollte man sich daher bei seinem Anbieter auf jeden Fall über die Kosten für die mobile Internetnutzung erkundigen. Einige Netzbetreiber wie T-Mobile (www.t-mobile.de) bieten zudem spezielle Datenoptionen oder Tagespauschalen für das mobile Surfen an, die man für den Urlaubszeitraum hinzubuchen kann. Bei der Kostenkontrolle können auch so genannten Datenzähler-Programmen helfen, die es sowohl für Notebooks als auch für die meisten Handys gibt.

Sparen mit ausländischen Handykarten

Um Wucherpreise zu vermeiden, kann man sich im Urlaubsland alternativ eine Prepaid-Karte von einem der Mobilfunkanbieter vor Ort kaufen. In Spanien etwa bekommen Urlauber die Handykarte vom MasMovil kostenlos. Für die mobile Internetnutzung zahlt man fünf Cent pro MB zuzüglich Steuern. Der italienische Anbieter Wind bietet zur Prepaid-Karte drei verschiedene Datenoptionen an, die zwischen acht und 30 Euro kosten und ein Inklusivvolumen von bis zu 4,5 GB enthalten, um nur zwei Beispiele zu nennen. Ein Preisvergleich vorab lohnt sich, denn mitunter unterscheiden sich die Tarife recht deutlich.

Tipps zum Hantieren mit zwei Karten

Wer sich für eine Handykarte aus dem Ausland entscheidet, steht vor dem Problem eventuell öfters seine Sim-Karte zu wechseln. Einen praktischen Vorteil bieten hier Dual-Sim-Handys, die zwei Karten parallel aufnehmen und betreiben können. So ist man ständig über seine Telefonnummer aus Deutschland erreichbar und kann zugleich mit der ausländischen Prepaid-Karte mobil surfen. Im Online-Shop von Pearl kann man zum Beispiel das Dual-Sim-Handy SX-330 für rund 70 Euro ohne Vertrag bekommen. Etwas teurer kommt das Samsung SGH-D880 daher. Das Slider-Handy bietet eine relativ komfortable Ausstattung und ist im Online-Handel für ab 150 Euro zu haben.

Wie man sonst noch günstig surfen kann

Eine weitere Möglichkeit, um billig im Ausland zu surfen, sind Internetcafés oder WLAN-Hotspots. Letztere sind meist deutlich günstiger als die Datentarife der Mobilfunkanbieter und finden sich überwiegend an stark besuchten Plätzen wie Flughäfen, Messen, in Bahnhöfen oder Hotels. Über verfügbare Hotspots am jeweiligen Reiseziel kann man sich unter anderem auf der Internetseite Hotspot-Locations informieren.

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