Urlaubstipps

Mit dem Handy im Schnee

Ein Urlaub im Schnee ist für das Handy Dauerstress - und kein bisschen besser als Sonne, Strand und Meer. Wir helfen dabei, die Belastung in Grenzen zu halten, und geben Tariftipps, damit auch die Kosten erträglich bleiben!

Ski fahren© Cult 12 / Fotolia.com

Linden (red) - So schön Schneespaziergänge, Skihütten und rasende Abfahrten aus Urlaubersicht auch sein mögen, der kleine multimediale Liebling hat im Winter mindestens so viel Stress auszuhalten wie im Sommer. Worauf man achten sollte, sagen wir Ihnen hier!

Wasser ist der Feind Nummer eins

Klar, dass die empfindliche Elektronik des Mobiltelefons einen Kontakt mit Wasser - zum Beispiel ein Bad im Schnee - nicht wirklich gut verträgt. Dies ist insbesondere deshalb ärgerlich, weil Wasserschäden nicht von der Herstellergarantie abgedeckt werden. Gerade bei eindringender Feuchtigkeit sind Folgeschäden nie ganz auszuschließen. Das kann selbst dann möglich sein, wenn das Gerät nur etwas Wasser aus der Dusche abbekommen hat oder wenn man kurz im Schneeregen stehend telefonierte.

Kurzschluss- und Korrosionsgefahr

Wenn das Handy im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser gefallen ist (besonders schlimm: ein Bad in zuckerhaltigen Getränken wie Glühwein), sollte man zunächst das Gerät ausschalten und keinesfalls versuchen, es nochmal einzuschalten (Kurzschlussgefahr). Man sollte den Akku und andere bewegliche Teile herausnehmen und das Handy dann an der Luft trocknen lassen. Hände weg von Föhns, die Heißluft kann zusätzlichen Schaden anrichten. Das Handy sollte auch nicht in die Sonne gelegt werden. Wenn das Gerät zusätzlich stark verschmutzt ist, hilft meist nur der Gang zum Händler.

Handys hassen Temperaturschwankungen

Hat sich lediglich Kondenswasser gebildet, was zum Beispiel bei starken Temperaturschwankungen gerne mal entsteht, liegt der Fall nicht ganz so schlimm. Trotzdem sollte man vorsichtig sein, da auch in diesem Fall ein Kurzschluss möglich ist. Weiterhin können Folgeschäden durch Korrosion entstehen. Hat sich im Handy Feuchtigkeit gebildet, sollte man es eine Weile in einem normal zimmerwarmen Raum liegen lassen und zunächst nicht einschalten. Um solche Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden, sollte man das Handy nicht über Nacht im Auto vergessen.

Auch die Akkus leiden

Zu beachten ist auch, dass die Herstellergarantie erlöschen kann, wenn das Handy lange Zeit extremen Temperaturen ausgesetzt ist. Die Akkulaufzeit lässt dann ohnehin stark nach. Wer längere Zeit unterwegs ist, sollte an einen Ersatzakku denken. Aufladen sollte man den oder die Akkus am besten bei durchschnittlichen Zimmertemperaturen und nicht etwa in der Skihütte am Kamin, denn auch zu viel Wärme ist schädlich, sei sie feucht oder trocken.

Tipps für günstiges Telefonieren

Wer vom Urlaubsort nach Hause telefonieren möchte, sollte vorher einen Blick auf die gültigen Tarife für Telefonie und Datennutzung werfen. Innerhalb Deutschlands und in den EU-Ländern sind die Konditionen für Telefonate zwar recht günstig, doch für die mobile Datennutzung können je nach Land und genutztem Netz immer noch exorbitante Summen anfallen. Besonders heikel ist in punkto Tarife die Schweiz. Da die Alpenrepublik nach wie vor nicht zur EU gehört, fallen im Schnitt erheblich höhere Gebühren an als beispielsweise in Österreich oder Frankreich. Wer sich nicht sicher ist, wie hoch die Tarife des Netzbetreibers sind: Mit einer SMS ist man auf der sicheren Seite. Und: Am besten vor Urlaubsantritt die Mailbox ausschalten, denn auch eingehende Anrufe kosten im Ausland Geld.

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