Schnelle Hilfe

Bei Verlust die Kreditkarte zügig sperren!

Wer seine Kreditkarte verloren oder gar gestohlen bekommen hat, der wird schnell hektisch und bangt um sein Geld. Wer jedoch schnell handelt und seine Kreditkarte sperren lässt, der verhindert meist Schlimmeres. Man sollte aber im Notfall wissen, was zu tun ist.

Kreditkarten© Garry L. / Fotolia.com

Ob verloren, gestohlen oder verlegt: Ist eine Kreditkarte weg, kann dies schnell zum Problem werden. Schließlich kann man über die Kreditkarte auf ein gewisses Geld-Kontingent zugreifen. Zwar kann der Bankkunde das Geld in den meisten Fällen von der Bank erstattet bekommen, aber Ärger und Stress drohen mindestens. Aus diesem Grund sollte man bei Verlust der Kreditkarte diese schnellstmöglich sperren lassen.

Kreditkarte sperren lassen unter der 116 116

Zwar hat jedes Kreditinstitut seine eigene Service-Rufnummer, um Kreditkarten sperren zu lassen, jedoch hat man diese selten direkt zur Hand. Eine zentrale Vermittlungsstelle für die Kreditkartensperrung ist die Service-Rufnummer 116 116. Dieser Sperr-Notruf ist 24 Stunden am Tag erreichbar und leitet Sie zu dem entsprechenden Kreditkarten-Institut weiter, von wo aus die Sperrung vorgenommen wird. Innerhalb von Deutschland ist diese Nummer kostenfrei, hält man sich im Ausland auf, muss man für die Gebühren eines Auslandtelefonates aufkommen.

Welche Daten braucht man zur Sperrung der Kreditkarte?

Hat man seine Kreditkarte verloren und möchte diese sperren lassen, benötigt man einige Daten, damit die Kreditkartengesellschaft die Karte korrekt zuordnen kann. Dies sind Kartennummer, ausgebende Bank und natürlich der Karteninhaber. Den Zeitpunkt der Kartensperrung sollte man sich notieren, da bei Geldverlust nach der Kartensperrung allein die Bank zuständig ist. Vorher gilt Unterschiedliches je nach Bank.

Bei Diebstahl zusätzlich Anzeige gegen unbekannt

Ist man sich sicher, dass man die Karte nicht einfach nur verloren, sondern gestohlen bekommen hat, ist es zudem wichtig, direkt nach der Sperrung Anzeige gegen Unbekannt zu erstatten. Auch hier sollte man den Zeitpunkt der Anzeige notieren sowie um eine Kopie der Anzeige bitten.

Tabus im Umgang mit der Kreditkarte

Grundsätzlich haftet die Bank nicht für Schäden, die durch fahrlässiges Handeln des Besitzers entstanden sind. Darunter zählen: Das unbeaufsichtigte Zurücklassen der Kreditkarte (sei dies nun im Auto oder am Arbeitsplatz), das Aufbewahren der PIN in unmittelbarer Umgebung zur Karte und das verspätete Melden des Kreditkartenverlustes. Das bedeutet, dass man den Verlust entweder telefonisch meldet oder aber eine zuständige Bankfiliale im näheren Umkreis aufsucht. Die Sperrung sollte so schnell wie möglich erfolgen – den Verlust per Brief mitzuteilen genügt nicht.

Auf den Ernstfall vorbereitet sein

Zur Sperrung benötigt man also doch einiges. Da wohl nur die wenigsten die Kartennummer ihrer Kreditkarte im Kopf haben, sollte man sich diese notieren und an einem anderen Ort als dem Geldbeutel aufbewahren. So sind bleibt man auch in jedem Fall handlungsfähig. Praktisch dafür ist der sogenannte Notfall-Info-Pass, in welchen man alle relevanten Daten einträgt.
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