Große Unterschiede

Kosten für die Kfz-Versicherung – das sollten Sie wissen

Autofahren ist alles andere als günstig und doch sind viele auf ihr Auto angewiesen. Ein fester Kostenpunkt beim Auto ist die KFZ-Versicherung. Dort gibt es große Unterschiede in Kosten und Leistung – welche KFZ-Versicherung für wen sinnvoll ist und wie die Kosten zustande kommen!

Kfz-Versicherung© spectrumblue / Fotolia.com

Autos sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken, egal ob für den Arbeitsweg, die Urlaubsreise oder den wöchentlichen Einkauf. Das Auto bedankt sich mit zahlreichen Kosten: Anschaffung, Kfz-Steuer, Kfz-Versicherung und Treibstoff. Gerade bei der Kfz-Versicherung kann man mit wenigen Kniffen jedoch einiges sparen. Etwa über die Wahl eines passenden Versicherungspaketes und dem Vergleichen der verschiedenen Anbieter.

Kosten der Kfz-Versicherung von zahlreichen Punkten abhängig

Welche Kosten für die Kfz-Versicherung auf den einzelnen Fahrzeughalter zukommen, lässt sich nicht aus dem Stehgreif heraus beantworten. Dazu nehmen zu viele Faktoren auf die Versicherungsprämie Einfluss. Wichtige Stellschrauben sind etwa die Schadensfreiheits-, Typ- und Regionalklassen, aber auch die gefahrenen Kilometer, die Zahlweise, Selbstbeteiligung oder Werkstattbindung nehmen Einfluss auf die Prämienzahlung. Weiterhin können Kleinigkeiten wie etwa der Abstellplatz des Wagens, wer den Wagen fährt und ob man bereits andere Versicherungen bei dem Anbieter abgeschlossen hat, die Kosten in beide Richtungen drücken.

Kosten dank Versicherungs-Vergleich niedrig halten

Wer möglichst wenig Geld für seine Kfz-Versicherung ausgeben möchte, der vergleicht am besten verschiedene Anbieter. Besonders einfach geht das mit unseren Vergleichsrechnern für Kfz-Haftpflicht und Kfz-Kasko-Versicherungen. Dahinter verbirgt sich eine umfangreiche Datenbank mit zahlreichen Angeboten. Umso detaillierter Ihre Angaben im Vergleichsrechner sind, desto individueller sind die Ergebnisse. So erhält man schnell einen Überblick über die potenziellen Kosten der Kfz-Versicherung und kann sich ein günstiges Angebot herauspicken.

Günstige KFZ-Versicherung finden

Kfz-Versicherung: Einordnung in Klassen

Maßgeblich für die Kosten der Kfz-Versicherung sind die verschiedenen Klassen, in die ein Fahrzeug bzw. der Fahrer eingestuft werden. Die Schadensfreiheitsklasse hält fest, wie lange ein Autofahrer bereits unfallfrei unterwegs ist. Je länger man keinen Schaden verursacht hat, desto günstiger wird die Kfz-Versicherung. Die Ziffer in der Schadensfreiheitsklasse drückt die schadensfreie Zeit in Jahren aus. SF 20 meint also beispielsweise, dass der Fahrer bereits 20 Jahre unfallfrei unterwegs ist. Auch andere Eigenschaften des Fahrers haben Einfluss: So haben junge Fahrer statistisch gesehen häufiger Unfälle und werden daher stärker zur Kasse gebeten.

Die Typklasse betrifft das Fahrzeug: Wie häufig geschehen mit dem Fahrzeugtypen Unfälle? Eine hohe Typklasse steht für häufige Unfälle und zeigt sich in erhöhten Prämien. Ähnlich die Regionalklasse: Wie häufig sind Schadensfälle in der Region? Selbstverständlich fallen die Kosten für die Kfz-Versicherung höher aus, je häufiger man auf der Straße unterwegs ist – schließlich steigt hiermit das Risiko, selbst in einen Schadensfall verwickelt zu werden. In Sachen Zahlweise bietet sich die jährliche an, da diese meist am günstigsten ist. Außerdem drückt eine hohe Selbstbeteiligung meist die veranschlagte Prämie.

Kfz-Haftpflichtversicherung für alle ein Muss

Nicht umgehen kann man die Kfz-Haftpflichtversicherung. Denn ohne diese bekommt ein Kraftfahrzeug keine Genehmigung, auf deutschen Straßen zu fahren. Mit gutem Grund: Die Haftpflichtversicherung springt dann ein, wenn man mit seinem Wagen Schaden an fremdem Eigentum verursacht. So schützt die Haftpflicht auf der einen Seite den Versicherungsnehmer vor dem Ruin – denn dieser ist für alle durch seinen Wagen entstandene Schäden haftbar – auf der anderen Seite jedoch auch den Geschädigten vor ausbleibenden Zahlungen.

Optionale Kasko-Versicherung

Nicht verpflichtend, aber für viele durchaus sinnvoll ist eine Kasko-Versicherung. Diese springt für Schäden am eigenen Auto ein. Wegen des unterschiedlichen Leistungsumfanges unterscheidet man zwischen Vollkasko und Teilkasko. Die Teilkasko-Versicherung kommt für Schäden am eigenen Wagen auf, die nicht selbst verschuldet sind. Sie deckt Schäden ab, die durch Wetterereignisse wie Hagel, Sturm oder Blitzschlag, Zusammenstöße mit Haarwild, Marderbiss, aber auch durch Steinschlag, Diebstahl, Einbruch und Brand des Fahrzeuges entstehen.

Die Kosten für eine Teilkasko sind vergleichsweise niedrig und werden ebenfalls anhand der oben genannten Faktoren festgelegt – nur die Schadensfreiheitsklasse nimmt hier keinen Einfluss. Schließlich kann der Fahrer für die hier abgedeckten Schäden nichts. Das führt dazu, dass es bei der Teilkasko keine Hoch- und Herunterstufung im Fall von Schäden oder Schadensfreiheit gibt.

Die Vollkasko-Versicherung deckt alle Szenarien der Teilkaskoversicherung ab, plus selbst verschuldete Schäden am Wagen, Vandalismus und Kostenübernahme bei Ausfall der gegnerischen Haftpflicht, wie es etwa bei Fahrerflucht vorkommen kann. Die veranschlagten Prämien bei der Vollkasko sind grundsätzlich recht hoch, weswegen der Abschluss einer Vollkasko-Versicherung gut überlegt sein möchte. Außerdem wird hier wieder mit Schadenfreiheitsklassen gearbeitet.

Lohnen die Kosten für eine Kasko-Versicherung?

Letztendlich muss jeder selbst entscheiden, ob für den eigenen Wagen eine Kasko-Versicherung in Frage kommt. Als Faustregel nutzt man jedoch gerne, dass eine teure Vollkasko-Versicherung nur für Neuwagen oder besonders wertvolle Fahrzeuge in Frage kommt. Ist das Auto bereits etwas älter, nehmen viele gerne die Teilkasko in Anspruch. Irgendwann kommt jedoch der Punkt, an welchem der alte Wagen nur noch wenig wert ist: Übersteigt der Schaden den aktuellen Zeitwert des Wagens, spricht die Versicherung von einem Totalschaden und zahlt auch nur noch den Zeitwert aus – möchte man das Auto trotzdem noch weiterfahren, muss man somit für die Mehrkosten aufkommen. Eine Kasko-Versicherung würde sich nicht mehr lohnen.

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