Narrensicher

Kein Schmerzensgeld bei Unfall mit Karnevals-Süßigkeiten

Die närrische Jahreszeit steuert ihrem Höhepunkt entgegen, doch auch jetzt sollte man beim Feiern die Sicherheit nicht aus den Augen lassen. Nicht in jedem Fall müssen Versicherungen für Karnevals-Schäden eintreten. Wann ein Versicherer haftet und wann nicht, lesen Sie hier.

Karneval© pirotehnik / Fotolia.com

Saarbrücken (red) - Karnevalsparty, Altweiberfasching oder Rosenmontagsumzug: Auch wenn hinsichtlich von Kostümierung und Anstandsregeln jetzt vielfach Narrenfreiheit angesagt ist, sollte man bestimmte Sicherheitsregeln trotz allem beherzigen, denn gerade beim Feiern steigt das Unfallrisiko. Die Versicherung CosmosDirekt gibt deshalb auch ein paar Tipps, welche Versicherungspolice wann haftet.

Fastnacht, Fasching, Karneval: Narrenfreiheit gibt es nicht

Wer sich beim Rosenmontagszug unter die Narren mischt, sollte möglicherweise über einen Kopfschutz nachdenken, denn jedes Jahr gibt es Verletzungen durch "Kamelle" und Schokoladentafeln, die von den Motivwagen in die Menge geworfen werden. Platz- und Schürfwunden sind dabei keine Seltenheit. Wer unglücklich getroffen wird, hat allerdings keinen Anspruch auf Schmerzensgeld. Geschuldet ist das der Karnevalstradition, denn das Werfen von Süßigkeiten gehört zu den Umzügen dazu. Wer sich trotzdem in die erste Reihe wagen will, kann sich mit einer privaten Unfallversicherung schützen. Diese haftet für die finanziellen Folgen von Unfällen.

Besser ein Taxi nehmen

Faschingspartys zeichnen sich vor allem durch ihre fröhliche Stimmung aus. Klar, dass hier auch das eine oder andere Glas Alkohol getrunken wird. Nach der Party sollte man das Auto deshalb besser stehen lassen. Ab 1,1 Promille gilt man als "absolut fahruntüchtig". In diesem Stadium ist die Gefahr, einen Unfall zu verursachen, ganze zehnmal höher als normalerweise. Aber wer betrunken fährt, riskiert nicht nur seinen Führerschein, sondern auch seinen Versicherungsschutz. Ab einer Promillegrenze von 0,3 Prozent haftet die Kaskoversicherung nicht mehr. Die Haftpflicht kann sich sogar einen Teil der angefallenen Kosten zurückholen.

Kleine Missgeschicke richtig versichern

Neben den großen Unfällen kann natürlich bei jeder Prunksitzung auch ein kleines Missgeschick passieren. Wenn ein Glas zu Bruch geht oder das Getränk über das Kostüm des Nachbarn geschüttet wird, tritt, solange kein Vorsatz im Spiel war, die private Haftpflichtversicherung für die Schäden ein.

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