Effizient heizen

Kaminholz richtig lagern und gut trocknen lassen

Mit Holz befeuerte Kaminöfen sind umweltfreundlich und verbreiten eine behagliche Atmosphäre. Wer richtig heizt, sorgt dafür, dass Kaminofen und Schornstein weniger verschmutzen und länger funktionstüchtig bleiben. Die richtige Lagerung des Holzes ist besonders wichtig.

Holz© Andrea Sachs / Fotolia.com

Koblenz (dapd/red) - Voraussetzung ist zunächst der richtige Einsatz des Brennstoffs. Das Brennmaterial muss trocken und unbehandelt sein, informiert die Europäische Feuerstätten Arbeitsgemeinschaft (EFA). Infrage kommen Holzstücke oder -briketts, Pellets, Hackschnitzel und Reisig beziehungsweise Zapfen.

Richtige Lagerung sorgt für effizientes Heizen

Frisch geschlagenes Holz sollte je nach Holzart ein bis drei Jahre gelagert werden, etwa an einer geschützten Stelle am Haus und mit ausreichender Belüftung. Dann sinkt der Feuchtegehalt auf 20 Prozent und weniger. Bei feuchtem Holz fällt sehr viel Asche an, die als Staub in die Umwelt entweicht. Außerdem können Kamin und Schornstein verrußen. Darüber hinaus ist die Energieausbeute um die Hälfte geringer als bei trockenem Brennmaterial. Bei Holz, das nicht richtig gelagert wird, besteht auch die Gefahr des Befalls mit Pilzen.

Gute und schlechte Verbrennung

Eine gute Verbrennung erkennt der Verbraucher daran, dass das Holz mit langer Flamme rauchfrei abbrennt, eine feine weiße Asche entsteht und kein Rauch sichtbar ist.

Wird lackiertes, beschichtetes oder anders behandeltes Holz verfeuert, entstehen giftige Schadstoffe. Auch Geruchsbelästigungen sind oftmals die Folge. Diese Form der Abfallentsorgung ist daher unzulässig.

Quelle: DPA

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