Entwicklung

Heizöl-Prognose: Wie entwickeln sich die Preise in Zukunft?

Eine Heizölpreis-Prognose ist für Verbraucher mit Ölheizung hilfreich, denn der richtige Beschaffungszeitpunkt spart bares Geld. Eine aussagekräftige Prognose ist aber schwer zu treffen.

Erdölförderung© Paul Fleet / Fotolia.com

Die Welt hungert nach fossilen Brennstoffen. Da immer mehr Energie nachgefragt wird, steigen die Preise seit Jahren tendenziell an. Diese Entwicklung macht sich unter anderem bei den Spritpreisen bemerkbar. Was die Heizöl-Preise angeht, sieht die Statistik etwas anders aus: Bis 2012 waren steigende Preise zu verzeichnen, doch dann ging es eher wieder abwärts. 2014/2015 kam es zu einem weiteren Preisverfall durch den Fracking-Boom in den USA.

Doch es findet auch in kleineren Zeiträumen eine Entwicklung statt - je nach Datum schwanken die Heizölpreise stark. Wer den günstigsten Termin nicht verpassen möchte, kann eine Heizöl-Prognose für die Preisentwicklung gut gebrauchen.


Aktuelle Heizöl-Preise vergleichen

Im Laufe eines Jahres können die Preise innerhalb weniger Tage fallen und steigen. Für eine Heizöl-Prognose empfehlen sich daher der Blick auf die Preiskurve eines Jahres und der Vergleich mit der Entwicklung in den vergangenen Jahren. Wenn der Zeitpunkt günstig erscheint, hilft unser Preisvergleich bei der Wahl günstiger Lieferanten.

Ein bisschen Geduld und vorausschauende Planung ist übrigens nicht fehl am Platz: Haben die Heizölpreise einen Höchststand erreicht, ist es gut, wenn man noch Zeit zum Abwarten hat. Andererseits kann es sich lohnen, bei besonders günstigen Preisen auch erst einmal eine Teillieferung zu vereinbaren, wenn der Tank noch halb voll ist. Umgekehrt gilt: Geht einem der Brennstoff aus und die Preise sind hoch, kann ebenfalls zunächst eine Teilmenge bestellen.

Heizölpreise vergleichen

Warum eine Heizöl-Prognose oft schwierig ist

Doch eine seriöse Heizöl-Prognose für die Zukunft abzugeben ist schwierig, denn die Heizölpreise werden stark von den internationalen Rohölpreisen beeinflusst. Diese wiederum hängen von einer ganzen Reihe von schwer vorhersehbaren Faktoren ab. Dazu gehören beispielsweise der Dollarkurs, die globale Sicherheitslage und die Bewegungen an den Börsen. Dadurch wird eine Heizöl-Prognose, die eine dieser Variablen auch nur etwas vernachlässigt, sehr schnell unbrauchbar.

Auch saisonale Heizöl-Prognosen sind mit Vorsicht zu genießen, weil einfach viele andere Faktoren mit hineinspielen. Trotzdem kann man generell sagen, dass die Tendenz zu höheren Preisen zu Beginn der Heizsaison gegeben ist. Die Statistik zeigt beispielsweise in manchen Jahren einen klaren Trend zu Niedrigpreisen gegen Ende des Winters. Mitten in der Heizsaison haben die meisten Kunden ihren Tank schon gefüllt und die Nachfrage ist nicht mehr so groß. Gibt es dagegen ein großes Angebot an Heizöl und die Witterung ist mild, führt das ebenfalls zu sinkenden Preisen.

Heizöl-Alternativen: Heizen mit Pellets oder Wärmepumpe

Wer mit Öl heizt und möglichst günstig einkaufen will, sollte sich klar machen: Tendenziell werden die Heizölpreise in der Zukunft immer steigen. Langfristig sollte daher über den Umstieg auf einen anderen Energieträger nachgedacht werden, der auch in einigen Jahrzehnten nicht knapp wird. Schon heute entscheiden sich immer mehr Häuslebauer und Umrüster beispielsweise für Holzpellets oder eine Wärmepumpe.

Mehr zum Thema
  • Erdgaspreise

    Heizöl-Preisentwicklung

    Dass die Heizöl-Preisentwicklung in Bewegung ist, haben nicht zuletzt diejenigen mitbekommen, die mit Öl heizen und warmes Wasser produzieren. Dabei ist die Heizöl-Entwicklung nicht nur von der des regulären Rohölpreises abhängig.

    weiter
Alle Tarif- und Preisangaben brutto. Trotz sorgfältiger Erstellung wird für die Richtigkeit keine Haftung übernommen. Beachten Sie Preise und AGB der Anbieter. Alle Angaben ohne Gewähr.
Top