24.10.2011 | © Tarife.de

Gewohnheiten überdenken!

Tipp: Wie man beim Heizölkauf sparen kann

Schnee Auch in diesem Jahr sind die Preise für Heizöl wieder deutlich gestiegen. Doch trotz der hohen Preise können Hausbesitzer immer noch beim Heizölkauf sparen, wenn sie ein paar Dinge beachten und alte Gewohnheiten überdenken. Wo man überall sparen kann, lesen Sie hier:

Berlin/Rheinbreitenbach (AFP/red) - Auch wenn der Heizölpreis stetig steigt und gerade zu Beginn der kalten Jahreszeit meist nochmal in die Höhe schnellt, können Verbraucher beim Heizöl kaufen sparen. Dazu muss man nur ein paar grundlegende Ratschläge befolgen:

Preisvergleich durchführen und günstigsten Anbieter finden

Wie bei anderen Energieträgern gibt es auch beim Heizöl bei verschiedenen Anbietern unterschiedliche Preise. Ein gründlicher Vergleich hilft, viel Geld zu sparen. Am leichtesten geht das inzwischen im Internet, wo verschiedene Seiten tagesaktuelle Vergleiche bieten.

Hausbesitzer sollten einen bei der Bestellung einen festen Preis vereinbaren und sich den vom Lieferanten schriftlich bestätigen lassen. Dann gilt dieser Preis auch, falls Heizöl bis zum Zeitpunkt der Lieferung noch einmal teurer wird.

Die Menge macht den Unterschied

Je mehr Heizöl ein Kunde kauft, desto besser wird der Preis. Einzelnen Hausbesitzern sind dabei natürlich Grenzen gesetzt, sparen können sie aber durch Sammelbestellungen mit Nachbarn. Nachteil: Wer für alle bestellt, haftet womöglich mit seinem Geld, wenn die anderen nicht zahlen. Eine Alternative bietet heizoelpool.de. Dort geben Interessenten ihre Postleitzahl und die gewünschte Ölmenge ein. Wenn genug Bestellungen aus einer Region vorliegen, wird ein Sammelauftrag ausgelöst. Die Ersparnis liegt der Website zufolge bei drei bis fünf Prozent, die Teilnahme ist kostenlos.

Zählwerke zurücksetzen und Schaum vermeiden

Kunden sollten sich überzeugen, dass bei der Lieferung beim Einschalten der Pumpen auf dem Zählwerk nur Nullen stehen - damit ist sicher, dass die später abgerechnete Menge auch tatsächlich im eigenen Tank gelandet ist. Während der Zähler läuft, muss im Sichtglas immer Heizöl zu sehen sein. Kommt Schaum oder verschwindet das Heizöl völlig aus dem Schauglas, muss die Messung automatisch unterbrochen werden. Läuft der Zähler weiter, wird in dieser Zeit Luft statt Flüssigkeit gemessen.

Mit alten Gewohnheiten brechen

Entgegen der weitverbreiteten Verbrauchermeinung muss der Kauf von Heizöl im Sommer nicht immer die günstigste Variante sein. Laut Bund der Energieverbraucher bieten sich momentan eher die Wintermonate dazu an, die Tanks aufzufüllen. Die Ölgesellschaften wüssten, dass im Sommer die meisten privaten Heizöltanks leer seien und würden daher seit einigen Jahren ihre Produktion drosseln, um durch eine künstliche Verknappung die Preise hochzutreiben. Daher empfehle es sich momentan, die Tanks zwischen Dezember und März aufzufüllen. Auch Statistiken der letzten Jahre zeigen, dass gegen Ende der Heizsaison das Heizöl durchschnittlich am günstigsten war.

Lieferscheine zur Sicherheit kontrollieren

Lieferscheine sollten im Beisein des Kunden ausgestellt werden. Damit nicht mehr abgerechnet wird als geliefert, ist es ratsam, nach dem Tanken die Zählerstände zu notieren. Stimmt etwas nicht, sollte der Verbraucher sofort reklamieren und den Lieferschein keinesfalls unterschreiben. Am besten notiert sich der Kunde das Nummernschild des Tankwagens.

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szmtag