Ins Wasser gefallen

Handy mit Wasserschaden: Was man tun kann

Gerade in der Urlaubszeit, wenn das Handy an den Strand oder See mitgenommen wird, häufen sich Wasserschäden. Was man tun kann, wenn der Schadensfall schon eingetreten ist und wie man für die Zukunft Vorsorge treffen kann, lesen Sie hier!

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Linden (red) - Klar, dass die empfindliche Elektronik des Mobiltelefons einen Kontakt mit Wasser nicht wirklich gut verträgt. Dies ist insbesondere deshalb ärgerlich, weil Wasserschäden nicht unter die Gewährleistung fallen. Der Grund: Gerade bei eindringender Feuchtigkeit sind Folgeschäden nie ganz auszuschließen. Das kann selbst dann möglich sein, wenn das Gerät nur etwas Wasser aus der Dusche abbekommen hat oder wenn man kurz im Regen stehend telefonierte.

Kurzschluss- und Korrosionsgefahr

Wenn das Handy im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser gefallen ist (besonders schlimm: ein Bad in zuckerhaltigen Getränken), sollte man zunächst das Gerät ausschalten und keinesfalls versuchen, es nochmal einzuschalten (Kurzschlussgefahr). Man sollte den Akku und andere bewegliche Teile herausnehmen und das Handy dann an der Luft trocknen lassen. Hände weg von Föhns, die Heißluft kann zusätzlichen Schaden anrichten. Das Handy sollte auch nicht in die Sonne gelegt werden. Wenn das Gerät zusätzlich stark verschmutzt ist, hilft meist nur der Gang zum Händler.

Handys hassen Temperaturschwankungen

Hat sich lediglich Kondenswasser gebildet, was zum Beispiel bei starken Temperaturschwankungen gerne mal entsteht, liegt der Fall nicht ganz so schlimm. Trotzdem sollte man vorsichtig sein, da auch in diesem Fall ein Kurzschluss möglich ist. Weiterhin können Folgeschäden durch Korrosion entstehen. Hat sich im Handy Feuchtigkeit gebildet, sollte man es eine Weile in einem normal zimmerwarmen Raum (im Hochsommer am besten in einem trockenen Keller) liegen lassen und zunächst nicht einschalten. Um solche Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden, ist es ratsam, das Handy nicht über Nacht im Auto liegen zu lassen. Das gilt insbesondere für Regionen mit hoher Luftfeuchtigkeit, in denen größere Temperaturschwankungen keine Seltenheit sind.

Tipps für die Zukunft

Um Wasserschäden zu vermeiden, helfen weitere kleine Tipps. So ist die Hemdtasche kein geeigneter Aufbewahrungsort für ein Handy - ein kurzes Bücken reicht, und das Gerät verschwindet im Wasser oder im Dreck. Gleiches gilt für die Hosentasche. Neben der Lagerung in der klassischen Handtasche oder dem Rucksack ist zusätzlich ein wasserfestes Täschchen anzuraten - insbesondere dann, wenn man an den Strand geht und weitere Gefahrenquellen wie Sand etc. drohen.

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