Happige Preise

Handy-Auslandspreise: Nicht nur die Discounter sind teuer

Vor dem Start in die schönsten Wochen des Jahres ist auch ein Check des Handytarifs anzuraten. Wer zum Beispiel als Prepaid-Kunde sein Handy im Ausland nutzen möchte, ist schnell eine schöne Stange Geld los. Lesen Sie, wann und für wen es besonders teuer wird!

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So günstig viele der neuen Tarife im Inland sind, so teuer sind sie im Ausland. Im Vergleich zu einem herkömmlichen Vertragstarif zahlt man meist mehr als das Doppelte. Doch das gilt nicht nur für die Discounter, sondern oft auch für Prepaid-Kunden der Netzbetreiber. Wer zum Beispiel mit einer Prepaid-Karte von E-Plus von Ägypten nach Hause telefoniert, ist pro Minute 2,59 Euro los. Das gilt gleichermaßen für "normale" Prepaid-Kunden von E-Plus wie für Kunden der Discounter Aldi, blau, debitel light und simyo.

Teilweise über fünf Euro pro Minute

Mit 2,99 Euro pro Minute ist solch ein Anruf als Prepaid-Kunde von T-Mobile sogar noch etwas teurer. Etwas weniger zahlt man bei o2 Germany. Wer eine Fernreise plant, muss noch tiefer in die Tasche greifen: Ein Anruf von Kuba nach Deutschland beispielsweise kostet den CallYa-Kunden satte 5,49 Euro pro Minute, wenn er kein Vodafone-Partnernetz findet.

Fazit: Es sind also nicht nur die Discounter, die sich Auslandsgespräche teuer bezahlen lassen; auch die Netzbetreiber langen kräftig zu. Den Unterschied macht meist das Reiseland: Innerhalb Europas kann man über die Netzbetreiber viel günstiger telefonieren als über die Discounter. Für Telefonate aus weiter entfernten Ländern zahlen aber alle Prepaid-Kunden richtig viel Geld.

Tipp: Im Zweifelsfall sollte man besser eine SMS schicken oder übers Festnetz telefonieren.

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