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GPS-Handys: So bleibt man beim Handykauf nicht auf der Strecke

Eine der beliebtesten Anwendungen auf dem Handy ist die mobile Navigation. Bei der Ausstattung der Geräte gibt es jedoch große Unterschiede und nicht alle der mobilen GPS-Strippen taugen auch als Navi. Wir stellen fünf interessante GPS-Handys vor und verraten, worauf man beim Kauf achten sollte.

Navigation Smartphone© Smoqu / Fotolia.com

Linden (red) – Auf Smartphones gehört die mobile Navigation schon fest zum Repertoire. Aber auch immer mehr Handys haben GPS im Gepäck. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Die mobilen Strippen sind sowieso nahezu überall dabei und mit dem Navi kommen Nutzer zudem mühelos per Auto und zu Fuß von A nach B.

Datenflatrate für GPS-Handy ratsam

Alle großen Hersteller bieten inzwischen Handys und Smartphones für die mobile Navigation an, bisweilen jedoch mit recht unterschiedlicher Ausstattung. Beim Kauf eines Navi-Handys sollte man insbesondere auf gute Lautsprecher und ein große Display achten, um die Sprachführungen deutlich zu verstehen und Karten klar erkennen zu können. Wer nicht mit einer Handy-Tastatur abmühen möchte, sollte nach einem Modell mit Touchscreen Ausschau halten. Die tippfreudigen Bildschirme können die Bedienung und Eingabe von Texten merklich vereinfachen. Auch sollte das GPS-Handy Datenübertragungen per UMTS beherrschen, da beispielsweise für den Verkehrsservice Infos schnell aus dem Internet geladen werden müssen. Ratsam ist dabei die Nutzung einer Datenflatrate. So lassen sich die Kosten einfach im Auge behalten. Ein geeigneter Datentarif lässt sich übrigens einfach mit unserem Handy-Tarifrechner ermitteln.

Nicht alle GPS-Handys taugen als Navi

Last but not least sollten Nutzer darauf achten, dass der Hersteller Navigationssoftware, Karten und Zubehör fürs Auto mitliefert. Diese müssen sonst teuer hinzu gekauft werden. Und nicht überall, wo GPS drauf steht, muss auch ein Navi drin stecken. Bei manchen Handys wie dem Samsung S8300 Ultra Touch oder Samsung M8800 Pixon unterstützt der GPS-Chip nur das Geotagging von Bildern. Sprich, die mit der Handykamera aufgenommen Fotos lassen sich mit den Positionsdaten vor Ort verknüpfen. Ein Navigieren ist hier nicht möglich.

Mobiltelefone mit Navi gibt es in Hülle in Fülle. Wir stellen Ihnen fünf aus unserer Sicht interessante GPS-Handys ab 200 Euro vor.

  • Nokia 6710 Navigator: Das Nokia-Handy hat zwar keinen Touchscreen, das Display ist mit 2,6 Zoll aber ausreichend groß. HSDPA und WLAN sorgen für schnelle Datentransfers. Im Kaufpreis von 264 Euro enthalten, sind ein Autokit sowie eine lebenslange Linzenz für die Fußgänger- und Autonavigation. Außerdem wartet das Handy mit 3D-Orientierungspunkten für über 200 Städte, Geländekarten, Kompass, Wettervorhersagen und aktuelle Verkehrswarnungen auf. Die Routenplanung kann man bei Bedarf bequem auf dem PC durchführen und die Daten anschließend auf das GPS-Handy übertragen.
  • o2 Xda Guide: Das o2 Xda Guide hat die Navi-Software von TomTom 7 an Bord und liefert das entsprechende Kartenmaterial von Deutschland, Österreich und der Schweiz gleich mit. Mittels Footprint-Funktion lassen sich Schnappschüsse zusammen mit den Positionsdaten aufnehmen und weiter verschicken. Hinzu kommen ein 2,8 Zoll großer Touchscreen sowie HSDPA und WLAN für schnelle Internetverbindungen. Im Preis von 389 Euro ist eine Halterung fürs Auto enthalten.
  • Motorola Milestone: Auf dem Android-Handy Motorola Milestone kommt die Software Google Maps Navigation zum Einsatz. Diese unterstützt unter anderem die sprachgesteuerte Turn-by-Turn-Navigation, Sprachanwahl beim Navigieren sowie die Anzeige von aktuellen Verkehrsmeldungen und Points-of-Interests. On top gibt's einen riesigen 3,7-Zoll-Touchscreen mit hochauflösenden 480 x 854 Bildpunkten, HSDPA und WLAN. Bei o2 und Vodafone ist das Handy ab 481 Euro zu haben.
  • Vodafone 360 H1: Das Navi-Rund-um-Paket auf dem Smartphone stammt von Vodafone und umfasst unter anderem Kartenbestimmung, Positionsbestimmung sowie sprachgesteuerte Navigation. Der Nutzer kann seinen Standort mit Kartenlink an Freunde verschicken und diese so etwa zu einem Treffpunkt lotsen. Das H1 kostet 569,90 Euro und verfügt ebenfalls über HSDPA und WLAN. Das Display ist ein Touchscreen. Dieser misst 3,5 Zoll und löst mit 480 x 800 Pixeln auf.
  • Nokia N97: Das Nokia N97 lässt zum Preis von 648 Euro kaum Wünsche offen: So unterstützt das GPS-Handy etwa Satellitenkarten, Verkehrsmeldungen, Fußgängernavigation mit Kompass sowie die Anzeige von Points-of-Interests. Außerdem gibt es eine dreimonatige Lizenz für die sprachgestützte Navigation zu Fuß oder per Auto. Der Touchscreen des Nokia-Handys ist 3,5 Zoll groß und löst mit 640 x 360 Pixeln auf.
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