Rund ums Haus

Garten und Garage: Tipps zum Energie sparen

Nicht nur im Haushalt finden elektrische Geräte Einsatz, sondern auch im Gartenhüttchen und in der Garage haben sie Einzug gehalten. An manchen Stellen können sie sehr praktisch sein, manchmal aber unnötig. Warum beispielsweise eine elektrische Heckenschere nutzen, wenn es die gute alte Schere für die Hand auch tut?

FüßeSchön grün will jeder seinen Garten haben - wie man dabei noch Energie sparen kann, lesen Sie hier.© StefanieB. / Fotolia.com

Welche Art Rasenmäher?

Wer ein Garten hat, der mäht auch regelmäßig Gras. Hat man nur ein kleineres Grasstück zu mähen, sollte man sich für den guten alten Handrasenmäher entscheiden. Der schneidet nicht nur oft akkurater als ein elektronischer oder benzinbetriebener Rasenmäher, sondern verzichtet auch gänzlich auf eine kostspielige Energiequelle und ist meist zudem in der Anschaffung günstiger.

Für größere Grünflächen empfiehlt sich ein strombetriebener Rasenmäher, da dieser im Vergleich zu benzinbetriebenen Mähern günstiger und umweltschonender ist. Beim Kauf sollte man auch auf die Breite des Rasenmähers achten, da eine größere Breite schnelleres Vorankommen bedeutet und somit weniger Energieverbrauch.

Ökologisch wertvoll sind zudem Mulchrasenmäher, welche das abgeschnittene Gras zerkleinern und wieder auf die Wiese werfen. So werden keine Mineralstoffe abtransportiert und das abgeschnittene Gras dient als natürlicher Dünger.

Lichtakzente im Garten richtig setzen spart Strom

Ob nun lediglich der Weg oder auch der Teich und ein paar besonders schöne Büsche beleuchtet werden sollen – nach Möglichkeit sollte man Energiesparlampen oder LEDs verwenden. In sonnigen Gärten bietet es sich zudem an, auf solarbetriebene Lampen zurückzugreifen. Dies hat nicht nur den Vorteil, den Strom für die Lampen nicht zahlen zu müssen, sondern erleichtert auch die Positionierung der Lampen, da kein Kabel verlegt werden muss.

Kamin Wer mit Kohle oder Holz grillt, ist nicht nur im Standort ungebunden, sondern spart auch Strom.© Irene Teesalu / Fotolia.com

Energie sparen beim Grillen: Holz statt Strom

Es schmeckt nicht nur besser, sondern spart auch Strom: Wer im Sommer gerne grillt, der sollte sich anstatt eines Elektrogrills lieber einen Holzkohlegrill kaufen oder gar einen Grillplatz für ein Holzfeuer anlegen. Grillt man mit Holz oder Kohle, benötigt man keinerlei Strom, hat ein gemütlicheres Feeling und das Gegrillte hat zusätzlich den charakteristischen Grillgeschmack nach ein wenig Holzrauch, welcher bei einem Elektrogrill entfällt.

Wasser sparen im Garten: Nicht mit Leitungswasser gießen

Besonders im trockenen Sommer lassen unsere Pflanzen oft die Blätter hängen und das Gras wird gelb. Ein aktiver Hobbygärtner wird dies wohl kaum mit ansehen können und zum Gartenschlauch greifen. Jedoch muss dieses Wasser nicht aus der Leitung kommen. Wer vorausschauend handelt, der hat bereits im Frühjahr eine oder auch mehrere Regentonnen aufgestellt, in denen sich Regenwasser angesammelt hat. Wer beispielsweise für die Toilettenspülung eine Regenwassernutzanlage installiert hat, kann auch auf dieses Wasser zurückgreifen.

Schließlich schont Regenwasser nicht nur erheblich den eigenen Geldbeutel und spart viel Wasser, sondern ist auch für die Pflanzen besser. Gießt man dann noch am Abend und nicht in der prallen Mittagssonne, können die Pflanzen in der kühlen Nacht genügend Wasser tanken und speichern.

AutowäscheVielerorts ist das Autowaschen Zuhause verboten. Generell ist die Waschanlage energiesparender und umweltfreundlicher als die Reinigung Zuhause. © Martin_P / Fotolia.com

Auto waschen: Ab in die Waschanlage

Früher wusch man sein Auto im Hof mit Wassereimer und Schlauch, heute ist es sogar in vielen Gemeinden verboten. Das liegt daran, dass chemische Reinigungsmittel und Scmutz ins Grundwasser gelangen könnten. Besonders in Wasserschutzgebieten wäre dies fatal. Auf den ersten Blick mag es zwar günstiger sein, das Auto daheim zu waschen, allerding laufen bei der Autowäsche zahlreiche Liter Wasser davon, welche oft dazu noch erhitzt wurden. Sowohl das Wasser als auch der Energieaufwand zum Erwärmen des Wassers wollen bezahlt werden, da ist eine Fahrt in die Waschanlage und eine einfache Wäsche in dieser doch oft effizienter. Außerdem findet das Wasser hier Wiederverwendung und läuft nicht einfach so in die Umwelt oder den Abfluss.

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