Die Post im Rechner

Frankieren von Briefen und Paketen jetzt per Internet

Was lange währt, ...: Die Deutsche Post ermöglicht es jetzt, Briefe und Pakete online zu frankieren. Die Anmeldung ist bis Ende Oktober kostenlos, danach werden einmalig drei Euro fällig. Die Beträge werden jeweils vom Konto abgebucht.

Post© Thierry Hoarau / Fotolia.com

Es hat sehr lange gedauert, doch nun ist es möglich: Briefe, Päckchen und Pakete lassen sich jetzt rund um die Uhr per Internet frankieren. Das Porto wird dabei über die Online-Frankierlösung Stampit Web am eigenen PC ausgedruckt. Nachdem eBay-Verkäufer bereits seit Februar Briefsendungen und seit Juli auch nationale DHL-Pakete frankieren konnten, ist jetzt auch Otto Normalverbraucher dran.

Für alle Interessenten, die sich bis 31. Oktober für Stampit Web anmelden, ist die Registrierung kostenlos. Ab November ist für die Anmeldung ein einmaliges Registrierungsentgelt von drei Euro zu entrichten. In einer Sonderaktion von DHL unter dem Motto "Einheitspreis zum Einheitstag" kosten die Post-Pakete bis 20 Kilogramm, die über Stampit frankiert werden, zurzeit nur 6,49 Euro. Die Aktion ist begrenzt bis 10. Oktober.

Parallel zu Stampit Web soll die Frankierung von DHL-Paketen auch mit den CD-basierten neuen Versionen Stampit Business 3.0 und Stampit Home 2.0 möglich sein. Die um die Paketfrankierung erweiterten Versionen sind ab sofort zu haben. Wer bereits Kunde von Stampit Business ist, erhält die neue Version per automatischem Update über die Software direkt aus dem Netz.

Die Online-Frankierung von Paketen ist für alle Sendungen innerhalb Deutschlands und Europas möglich, für Briefe auch an Empfänger außerhalb Europas. Ebenso steht über Stampit und die DHL-Webseite (www.dhl.de) die Sendungsverfolgung für Postpakete zur Verfügung.

Bei Stampit Web wird das Porto gemeinsam mit der Empfängeradresse auf Etiketten oder direkt auf die Umschläge gedruckt. Voraussetzung sind ein gebräuchlicher PC mit Drucker und als Browser der Internet Explorer 5.5 bzw. 6.0. Die Zugangsmöglichkeit über andere Internet-Browser soll schrittweise in den Folgemonaten geschaffen werden. Als zusätzliche Software wird der kostenlose Adobe Reader ab Version 6.02. benötigt. Nach der Online-Registrierung kann das Porto gekauft und in die virtuelle Portokasse geladen werden; der Betrag wird per Lastschrift vom Bankkonto abgebucht. Bei jeder Frankierung wird das Porto dann von der Portokasse abgezogen.

Mehr zum Thema
  • Browser

    Browser

    Das Surfen im Web wäre ohne Browser nur halb so schön, da ohne diesen eine grafische Darstellung der Inhalte nicht möglich wäre. Der heutige Markt bietet eine bunte Auswahl, die um die Vorherrschaft auf internetfähigen Geräten kämpfen.

    weiter
Top