Urlaubsreif

Fit für Sonne, Sand und Meer: Die besten Handys für den Strand

Strand und Meer sind für viele noch immer die schönste Art, den Urlaub zu verbringen. Häufig mit im Gepäck: die mobile Tratschtasche. Sonne, Sand und Salzwasser sind den meisten Hightech-Gadgets jedoch ein schieres Gräuel. Wir stellen Ihnen fünf Handys vor, die den Strandurlaub unbeschadet überstehen.

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Linden (red) – So gerne viele vom Strand aus eine SMS oder ein Urlaubsbild via MMS nach Hause schicken – für Handys wird das oftmals zum Höllentrip. Vor allem Sonne, Sand und Meerwasser können den hochmodernen Mobiltelefonen schwer zusetzen.

Sonne, Sand und Wasser: Die Handy-Killer

Sandkörner sind zweifellos der größte Feind des Handys am Strand. Diese können sich in der Tastatur festsetzen oder die Elektronik stören. Besondere die Kameramechanik kann leicht durch den feinen Sand blockieren. Einen Hitzetot riskiert, wer sein Mobiltelefon zudem achtlos in der prallen Sonne schmoren lässt. Vor allem Akku und Display leiden unter hohen Temperaturen und UV-Strahlen. Fern halten sollte man sein teures Hightech-Gadget auch vom Meerwasser. Die darin enthaltenen Salzkristalle verursachen Korrosion und wirken zusätzlich elektrisch leitend. Kurzschlüsse sind die Folge.

Die fünf besten Strand-Handys

Nichtsdestotrotz gibt es ein paar Spezialisten unter den Handys, die diesen Strapazen standhalten können. Die Geräte bieten einen Schutz vor Staub und Spritzwasser, die robustesten unter ihnen verkraften selbst hohe Temperaturen und ein kurzes Bad. Wir stellen Ihnen fünf der besten Strand-Handys vor!

  • Mit am besten kann sich das Samsung B2100 den widrigen Bedingungen erwehren. Dank IP57-Zertifizierung soll es nicht nur unempfindlich gegen Regen und Spritzwasser sein, sondern auch bis zu einem Meter Tiefe im Wasser bis zu 30 Minuten absolut dichthalten. Stöße, Dreck, Schmutz und Staubablagerungen sollen dem widerstandsfähigen Gehäuse ebenso wenig anhaben wie extreme Temperaturen von bis plus 60 Grad Celsius. Kostenpunkt: rund 90 Euro.
  • Der absolute Spezialist unter den Outdoor-Handys ist das Sonim XP3 Quest. Das IP67 klassifizierte Gerät soll Staub, Schlägen, Kratzern, Stößen, Stürze aus zwei Meter Höhe, Frost, Hitze wie auch Spritzwasser und Salzwasser wiederstehen. Ein extrem starker Akku mit bis zu zwei Monaten Standby, GPS zur Navigation und eine Zwei-Megapixel-Kamera gibt's on top. Kostenpunkt: rund 330 Euro.
  • Weit weniger robust ist das Samsung B2700. Es soll Schmutz, Staub, Erschütterungen und Spritzwasser verkraftet, ist aber nicht absolut wasserresistent. Entschädigt wird der Nutzer durch MP3-Player, Zwei-Megapixel-Kamera und einen E-Mail-Client. Kostenpunkt: rund 120 Euro.
  • Ebenso strapazierfähig wie hübsch ist das Sony Ericsson C702. Das Kamerahandy soll resistent gegen Spritzwasser und Staub sein, bei Sand und Meerwasser sollte man trotzdem besser Vorsicht walten lassen. Zur vollwertigen Ausstattung gehörenunter anderem GPS und eine Geo-Tagging-Funktion. Kostenpunkt: rund 170 Euro.
  • Das Nokia 3720 classic biete als robustes Alltagshandy ebenfalls Schutz vor Spritzwasser, Erschütterungen und Stößen. Die verschraubte Akkuabdeckung soll den Akku wie auch die Elektronik des Geräts schützen, eine Gehäuseversiegelung beuge äußeren Schäden vor. Das Nokia-Handy erscheint voraussichtlich im August oder September und soll rund 150 Euro kosten.

Tipp: Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sein Handy am Strand in spezielle Schutzhüllen (so genannte Aquapacks) stecken. Die kann man bereits ab 20 Euro bekommen. Sie sollten idealer Weise nicht nur absolut wasserdicht, sondern auch UV-stabil sein.

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