Geld sparen

Energiekosten sparen: Heizen mit erneuerbaren Energien

Ob Solaranlage, Holzpelletheizung oder Wärmepumpe, die Umstellung der Wärmegewinnung auf erneuerbare Energien lohnt sich auf jeden Fall. Das geht aus einer Untersuchung der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) hervor. Sie rechnete anhand eines unsanierten Einfamilienhauses aus, ab wann sich die neue Heizung mit erneuerbaren Energien lohnt.

Pellets© Sergej Toporkov / Fotolia.com

Berlin (dapd/red) - Zugrunde gelegt wurden ein Vier-Personen-Haushalt in einem frei stehenden Einfamilienhaus des Baujahrs 1970 mit 150 Quadratmetern Wohnfläche sowie ein Energiepreis 0,08 Euro je Kilowattstunde. Die Energiekosten vor der Sanierung betrugen 3600 Euro pro Jahr für 45.000 Kilowattstunden pro Jahr.

Förderung für Solaranlage und Pelletheizung

Eigentümer, die eine solarthermische Anlage zur Trinkwassererwärmung einbauen, können laut dena bis zu 60 Prozent der notwendigen Energie für Warmwasser durch die Sonne gewinnen. Wer gleichzeitig noch seinen alten Kessel durch ein neues Brennwertgerät ersetze, erhöhe die Effizienz der Anlage weiter. Die Investitionskosten betragen den Angaben zufolge rund 10.000 Euro. Die staatliche Förderung aus dem Marktanreizprogramm (MAP) betrage 785 Euro. Die jährlichen Energiekosteneinsparungen liegen laut dena bei 1120 Euro. Bei einer Energiekostensteigerung von jährlich sechs Prozent rentiere sich die Anschaffung nach acht Jahren.

Bei der Umrüstung auf eine Pelletheizung entstehen laut dena inklusive Pelletlager Kosten von rund 17.000 Euro. Der Eigentümer erhalte vom Staat aus dem Marktanreizprogramm eine Förderung in Höhe von 2.700 Euro. Bei einer jährlichen Energiekostensteigung von sechs Prozent amortisiere sich die neue Heizanlage nach sieben Jahren.

Wärmepumpe: Energiekosten um 85 Prozent senken

Der Einbau einer Erdwärmepumpe koste etwa 16.000 Euro. Da Wärmepumpen bei möglichst geringen Heiztemperaturen am effizientesten arbeiten, sollte bei bestehenden Gebäuden auch auf die Dämmung geachtet werden, betonen die dena-Experten. Besitzer unsanierter Häuser müssten bei einer Modernisierung mit Dämmung und Installation der Wärmepumpe mit Kosten von rund 47.000 Euro rechnen. Dafür erhielten sie aber auch 3000 Euro aus dem MAP und bis zu 4700 Euro über die KfW-Förderbank. Die Energiekosten lassen sich laut den durch die umfangreichen Maßnahmen um bis zu 85 Prozent reduzieren. Bei einer Energiekostensteigerung von sechs Prozent habe sich diese Sanierung nach rund 13 Jahren amortisiert.

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