Spar-Tipps

Energiekosten senken: Die drei besten Tipps

In Zeiten stetig kletternder Strom- und Brennstoffpreise schauen viel mehr Menschen als früher darauf, wie sie am besten ihre Energiekosten senken können. Wir geben drei praktikable Tipps, die von jedermann leicht anzuwenden sind.

Strompreise© Andre Bonn / Fotolia.com

Tipp 1: Stromfresser aufspüren und Energiekosten senken

Einer der wichtigsten Tipps ist sicherlich das Aufspüren von Stromfressern. Wenn man sich, etwa im Falle eines alten Kühlschranks, kein neues, effizienteres Gerät leisten kann oder möchte, sollte man dieses wenigstens sinnvoll befüllen (halb leere Schränke ziehen mehr Strom als volle), regelmäßig abtauen und so selten wie möglich die Tür öffnen. Das senkt die Energiekosten auch alter Geräte schon merklich. Wer sich nicht sicher ist, wie viel die Geräte zu Hause verbrauchen, kann sich etwa beim örtlichen Stromversorger ein Strommessgerät ausleihen und so den Stromfressern auf die Schliche kommen.

Nicht vergessen sollte man auch den Bereich Unterhaltungselektronik: Wenn ein alter Rechner durchgehend läuft, kommen so einige Kosten zusammen. Ist ohnehin die Anschaffung eines neuen PCs geplant, sollte auch hier auf den Verbrauch geachtet werden.

Tipp 2. Beleuchtung und Nutzungsdauer checken

Der zweite wichtige Bereich zum Senken der Energiekosten ist die Beleuchtung im Haus bzw. der Wohnung. Energieberater stellen immer wieder fest, dass das Einsparpotenzial hierbei unterschätzt wird. Inzwischen gibt es LED-Lampen in vielen Farben und Formen, und sie spenden auch kein so grelles, fahles Licht wie die oft ungeliebten Energiesparlampen. Halogenlampen sind zwar praktisch, brauchen aber auch vergleichsweise viel Strom. Lichterketten sollten ebenfalls mit LEDs ausgestattet sein, um die Kosten gering zu halten. Zusätzlich zum Beleuchtungs-Check empfiehlt sich auch eine Prüfung der durchschnittlichen Nutzung von elektrisch betriebenen Geräten im Haushalt: Schaltet man sie komplett aus oder nur auf Standby? Wie funktioniert energiesparendes Kochen? Muss es wirklich ein elektrischer Dosenöffner sein?

Tipp 3: Energieanbieter und Lieferanten überprüfen

Die dritte Komponente ist die Frage: Wer beliefert mich mit Strom bzw. Heizwärme? Hier ist das Einsparpotenzial riesig, vor allem dann, wenn man noch nie den Anbieter gewechselt hat. Generell kommen sowohl ein Wechsel des Strom- bzw. Gasanbieters in Frage als auch die Überprüfung des Heizöllieferanten und des Holzhändlers. Bei Strom und Gas ist übrigens gesetzlich geregelt, dass es zu keiner Unterbrechung der Versorgung kommen darf. Unsere Tarifrechner zeigen Ihnen kostenlos und unverbindlich, welche Anbieter unter Ihrer Postleitzahl eventuell günstiger liefern können und sich vom Zuschnitt des Angebots und Services womöglich besser eignen. Wenn man dann noch überprüft, ob die Heizung den heutigen Standards genügt, hat zur Senkung der Energiekosten wirklich sein Bestes getan.

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