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Tipps zum Energie sparen im Wohnzimmer

Das Wohnzimmer ist der Aufenthaltsbereich Nummer eins in der Freizeit zu Hause. Hier soll es immer wohlig warm sein und es finden sich zahlreiche elektronische Geräte, die meist auch ausgeschaltet Strom verbrauchen. Auch wenn man nicht auf den großen Bildschirm oder die super Stereoanlage verzichten möchte, kann man im Wohnzimmer viel Energie sparen.

TvBeim Kauf der Geräte, sollte man einen Blick auf deren Stromverbrauch werfen. Denn kleiner heißt nicht immer energieeffizienter.© apops / Fotolia.com

Beim Elektronikkauf auf Stromverbrauch achten

Früher oder später verabschiedet sich jeder von alter Technik und kauft sich neue. Wer bei dem Neukauf auf den Stromverbrauch der verschiedenen Geräte achtet, der nutzt ein großes Sparpotenzial aus. So sollte man sich nicht einfach irgendeinen 40-Zoll-Bildschirm kaufen, sondern die verschiedenen Modelle anhand ihres Stromverbrauches miteinander vergleichen.

So kann ein sehr stromsparendes 55-Zoll-Modell mit 89 kWh betrieben werden. Erwischt man allerdings ein weniger effizientes 26-Zoll-Modell, kann dieses unter Umständen genau so viel Strom verbrauchen. Dieses Sparpotenzial lässt sich natürlich auch bei allen weiteren elektronischen Geräten ausfindig machen, egal ob bei dem Soundsystem oder dem Blueray-Player.

Energieverbrauch durch Standby: An oder Aus?

Ein weithin bekannter, aber noch längst nicht von allen genutzter Tipp für Sparfüchse ist es, die Geräte auch tatsächlich richtig auszuschalten, wenn man sie nicht benötigt und nicht nur in einen Stand-by-Modus zu schicken. Trennt man die geliebte Technik richtig von Strom, indem man beispielsweise den Stecker zieht oder abschaltbare Steckerleisten verwendet, kann man sich ganz sicher sein, dass auch tatsächlich kein Strom ungenutzt auf der Rechnung landet.

Möchte man spät in der Nacht einen Film aufzeichnen, sollte man jedoch auch dran denken, dass ein ausgeschaltetes Gerät keine Chance haben wird, diesen Auftrag auszuführen. In solchen Situationen sollte man doch einmal ausnahmsweise auf den Stand-by-Knopf zurückgreifen.

Bildschirmhelligkeit beeinflusst Energieverbrauch

Besonders im meist düsteren Wohnzimmer muss die Bildschirmhelligkeit nicht auf hundert Prozent stehen. Regelt man die Helligkeit ein wenig herunter und passt sie der Umgebung an, spart man nicht nur Strom, sondern wird auch schnell feststellen, dass die angepasste Helligkeit für die Augen besonders bei langen Spielfilmen deutlich angenehmer ist.

fernsehenUmgebungsbeleuchtung und Bildschirmhelligkeit sollten aneinander angepasst sein.© Serg Zastavkin / Fotolia.com

Die Beleuchtung des Wohnzimmers

Nur der hellen Bildschirm und ein ansonsten dunkles Zimmer - das ist ermüdend für die Augen. Aus diesem Grund hat man oft noch ein kleines Lämpchen oder ein gedimmtes Oberlicht eingeschaltet. Hier sollte man - wie im Rest des Hauses - auf Energiesparlampen setzen. Eine stimmungsvolle Alternative sind zudem LED-Leisten, welche viele farbliche Varianten bieten und mit sehr wenig Strom auskommen.

Dämmung für Fisch und Leguan

Wer ein Terrarium oder Aquarium im Wohnzimmer hat, wird dieses wohl in den meisten Fällen beheizen. Schließlich benötigen es die tropischen Freunde deutlich wärmer als wir in unseren vier Wänden.

Um die Wärme und damit die Energie dort zu halten, wo sie benötigt wird, lohnt es sich, das Aquarium von drei Seiten und von unten zu dämmen. Von hinten ist meist sowieso ein Bildhintergrund angeklebt und eine Styroporplatte stört weder die Bewohner noch den Betrachter. Den Stromverbrauch für Heizelemente senkt das bisschen Styropor allerdings erheblich. Die Styroporplatte unter dem Aquarium gleicht zudem kleinere Unebenheiten aus und man benötigt keine der teureren Aquarienunterlagen.

Ratgeber: Zahlreiche Tipps zum Energie sparen

Unsere Energiespartipps zeigen, wo es neben dem Wohnzimmer noch viele weitere Sparpotenziale gibt.

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