Effizient kochen

Tipps zum Energie sparen in der Küche

In der Küche kann man sehr viel Energie sparen, wenn man ein wenig auf die Energieefizienz der verschiedenen Geräte achtet und einige Tipps beherzigt.

Energieverbrauch KücheDie Herdplatten sollte man nur anmachen, wenn man sie auch tatsächlich benötigt, früh herunter regeln und passende Töpfe nutzen.© alephnull / Fotolia.com

In der Küche finden sich zahlreiche elektronische Geräte, einige davon befinden sich sogar im 24-Stunden-Betrieb. Aus diesem Grund sollte man bei der Einrichtung der Küche auf einen niedrigen Stromverbrauch achten. Sehr hilfreich ist bei der Geräteauswahl die Energieverbrauchskennzeichnung. Geräte, die mit A bezeichnet sind, haben einen vergleichsweise niedrigeren Energieverbrauch als solche mit einem D.

Strom sparen beim Kochen

Hat man sich einen energiesparenden Herd oder Ofen gekauft, so spart man bereits erheblich Strom im Vergleich zu einem Herd vor zwanzig Jahren. Jedoch ist das Sparpotenzial damit noch lange nicht ausgereizt. Beim Kochen sollte man darauf achten, dass der verwendete Topf mit der Kochplatte übereinstimmt, sodass keine Wärme unverbraucht nach außen abgeleitet wird. Die verwendeten Töpfe sollten dabei möglichst intakt sein, da Wölbungen und Beulen besonders im Bodenbereich Energie wirkungslos verpuffen lassen. Natürlich gehört zum energiesparenden Kochen auch möglichst ein Deckel auf den Topf!

Herunterschalten und Restwärme nutzen

Auch muss das Wasser nicht während des gesamten Kochvorgangs durchgängig sprudelnd kochen. Sobald das Wasser aufgekocht ist, kann man durch herunterschalten der Herdplatte weitere Energie einsparen. Auch Restwärme kann man noch effizient nutzen. Besonders Töpfe mit einem dicken, gusseisernen Boden speichern Wärme extrem lange. Noch weniger Wärme wird bei einem Dampfkochtopf benötigt, der die Lebensmittel bei sehr niedrigen Temperaturen schonend gart.

Energieeffizient Spülen: Energie und Wasser sparen

Früher spülte man mit der Hand, wenn man Wasser sparen wollte. Hat man jedoch eine moderne, energieeffiziente und voll befüllte Spülmaschine, so ist dies in der heutigen Zeit deutlich ressourcenschonender. Beachten sollte man beim Nutzen der Spülmaschine trotzdem folgende Punkte: Um noch mehr Wasser zu sparen, sollte man das schmutzige Geschirr nicht vorher abspülen, um der Spülmaschine "die Arbeit zu erleichtern". Nur grobe Reste sollte man zuvor in die Mülltonne kratzen – alles andere übernimmt die Spülmaschine!

Idealerweise verfügt sie über einen ECO-Betrieb, bei welchem das Wasser beispielsweise nicht so hoch wie im Normalbetrieb erhitzt wird oder die Spüldauer verkürzt. Das spart zusätzlichen Strom. Angeschaltet werden sollte die Spülmaschine immer nur dann, wenn sie auch tatsächlich voll ist. Nur so wird möglichst wenig Wasser für viel Geschirr verwendet.

Kühlschrank

Der richtige Standort für Kühlschrank und Gefriertruhe

Länger haltbar und immer frisch bleibt unser Essen im Kühl- und Gefrierschrank. Dafür muss dieser allerdings durchgängig laufen, das ist klar. Und den Energieverbrauch sollte man dabei nicht unterschätzen. Deshalb lohnt es sich auch, bei längerer Abwesenheit, also zum Beispiel im Urlaub, den Kühlschrank mal ganz auszuschalten.

Die Kühlgeräte sollten möglichst kühl stehen, sodass die Temperaturdifferenz zwischen innen und außen möglichst gering ist. Warme Speisen sollte man in jedem Fall auf Raumtemperatur auskühlen lassen, bevor man diese in den Kühlschrank stellt. Im Winter kann man beispielsweise Tetrapaks draußen gefrieren lassen und dann in den Kühlschrank stellen, wo sie den Kühlaggregaten Arbeit abnehmen.

Die richtige Temperatur im Kühlschrank

Neben der Energieeffizienzklasse sollte man darauf achten, dass es im Kühlschrank nicht zu kalt wird, denn umso kälter die Innentemperatur sein soll, desto mehr Energie wird verbraucht. Als Faustregel gilt: Für den Kühlschrank 7 Grad und für die Gefriertruhe etwa -18 Grad.

Tür zu! Offener Kühlschrank verliert Energie

Wer Ordnung im Kühlschrank hat, sucht kürzer – das spart nicht nur Zeit, sondern verhindert auch, dass die Kälte aus dem offenen Kühlschrank in den Raum entweicht. So muss der Kühlschrank nicht viel nachkühlen, nachdem er offen war und die Heizung muss im Raum weniger heizen. Auch wer seine Gefriertruhe regelmäßig abtaut, erreicht einen besseren Wirkungsgrad der Kühlaggregate.

Kleine Stromfresser: Auch Kleingeräte nicht unterschätzen

Toaster, Mixer, Radio, Wasserkocher: Mit den großen Geräten ist es in der Küche lange nicht getan. Auch zahlreiche kleine Helferlein finden sich in den Schränken und Regalen wieder und werden regelmäßig gebraucht. Ungenutzte Geräte sollte man dabei vom Netz entfernen, da sonst ständig kleine Mengen an Strom verbraucht werden.

Weitere Tipps zum Energie sparen

Auch außerhalb der Küche lässt sich viel Energie sparen. Tarife.de gibt zahlreiche Tipps, wie man seinen Energieverbrauch reduzieren kann - nicht nur Zuhause.

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