Risiken

Diese Versicherungen sind beim Hausbau unerlässlich

Wer ein Haus bauen will, ist automatisch mit bestimmten Risiken wie Unfällen, Wetter- oder Feuerschäden konfrontiert. Damit der Hausbau nicht zum finanziellen wie nervlichen Desaster gerät, sichert man sich besser im Vorfeld richtig ab. Dabei reicht in der Regel schon ein Paket aus vier Versicherungen, um den notwendigen Schutz zu gewährleisten.

Bauversicherung© Barbara Helgason / Fotolia.com

Frankfurt a. M. (dapd/red) - Ein Paket spezieller Versicherungen hilft, Risiken beim Hausbau weitgehend auszuschalten. Die wichtigsten vier Bauversicherungen sind für jeden Bauherren erschwinglich und garantieren den notwendigen Rundumschutz.

Bauversicherungen bei Neubau besonders wichtig

Eine normale private Haftpflichtversicherung springt in der Regel nur bei Bauvorhaben mit einem finanziellen Volumen von maximal 50.000 Euro ein. Wer dagegen ein Haus neu baut, sollte direkt nach dem Grundstückserwerb eine Bauherren-Haftpflichtversicherung für die gesamte Bausumme mit einer Risikodeckung von mindestens drei Millionen Euro abschließen. Berechtigte Schadenersatzansprüche Dritter werden dann von der Versicherung übernommen. Sie trägt auch eventuelle Anwalts-, Sachverständigen- und Prozesskosten. Eine Bauleistungsversicherung deckt Schäden an dem noch nicht fertiggestellten Bauobjekt ab. Dazu zählen Sturm- und andere Wetterschäden, Diebstahl und Vandalismus.

Den Rohbau auch gegen Feuer absichern

Der Rohbau kann auch durch Feuer, Blitzschlag oder Explosionen schwer beschädigt oder gar zerstört werden. Solche Schäden übernimmt die Feuer-Rohbauversicherung. Wer rechtzeitig eine Wohngebäudeversicherung abschließt, braucht sie meist nicht. Auch Bauhelfer sollten abgesichert werden. Damit sie bei einem Unfall nicht zum Sozialfall werden, tritt automatisch ein Unfallschutz über die Bauhelfer-Unfallversicherung der Bau-Berufsgenossenschaft ein, sobald sie auf der Baustelle aktiv werden. Dafür muss der Bauherr allerdings nachträglich für jede geleistete Arbeitsstunde einen Versicherungsbeitrag von etwa 1,50 bis 2 Euro bezahlen.

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