Zum Schmunzeln

Die zehn "schrägsten Geschichten" zum Thema Handy

Kaum zu glauben, aber seit über einem Vierteljahrhundert gibt es nun schon Mobiltelefone, denn die Erfindung kam schon 1983 auf den Markt und im Laufe der Jahre haben sich so einige schräge Geschichten rund ums Handy zugetragen. Zehn davon können Sie hier nachlesen:

Rohstoffe© Art Photo Picture / Fotolia.com

Linden (red) - Die Erfindung des Mobiltelefons war im wahrsten Sinne des Wortes ein Meilenstein, denn die ersten Handys waren so groß wie eine DIN A4-Seite und fast ein ganzes Kilo schwer. Von Handy, also einem Gerät, dass man schnell mal so in der Hand mitnehmen kann, konnte damals nicht die Rede sein. Noch schwerer wog allerdings die Erfindung der "Freisprecheinrichtung" - damals besser bekannt als "Autotelefon" - die mit 16 Kilo gleich den ganzen Kofferraum in Anspruch nahm.

In Indien gibt es mehr Handys als Toiletten

Rund 545 Millionen Mobiltelefone gibt es in Indien, dafür allerdings nur 366 MillionenToiletten. Das bedeutet, dass gut zwei Drittel aller Inder ihre Notdurft im Freien verrichten müssen. Laut dem österreichischen Magazin WirtschaftsBlatt liegt das vor allem an der Schere zwischen Arm und Reich im Land. Das lässt natürlich vermuten, dass die besser gestellte Oberschicht in Indien nicht nur über eine Toilette, sondern auch über drei oder mehr Handys pro Haushalt verfügt.

Briten werfen ihre Handys gerne ins Klo

Ob die Briten das Missverhältnis zwischen Toiletten und Handys auf ihre ganz eigene Art ausgleichen wollen, ist nicht nachzuweisen. Auf alle Fälle haben 15 Prozent der Briten ihr Handy schon einmal in die Toilette fallen lassen, ergab eine Umfrage des Onlinedienstes "GoodMobilePhone.co.uk". Aber auch in anderen Flüssigkeitsbehältnissen wie Gläsern, Badewannen oder Waschmaschinen landet, laut dieser Umfrage, das Handy bei den Briten öfter einmal.

Südafrika: Lebensversicherung übers Handy

Das Handy ins Klo zu werfen ist in Südafrika hingegen keine gute Idee, denn dort kann man mit ihm sogar eine Lebensversicherung abschließen. Das geht ganz einfach: Um die Versicherung abzuschließen, müssen lediglich Name und Ausweisnummer per SMS an die Versicherung geschickt werden. Die Police kostet nur einen Euro und ist eine Woche gültig. Wie das Magazin "Stern" berichtet, werden die Versicherungen vor dem Hintergrund der zahlreichen Unfälle mit öffentlichen Kleinbussen, die auch Todestaxis genannt werden, angeboten. Da vor allem die ärmere Bevölkerung die Busse nutzt, hinterlassen die Unfallopfer oft eine Familie, die nicht versorgt ist. Mit den Spontan-Lebensversicherungen bekommen die Hinterbliebenen eine Einmal-Zahlung von 6400 Euro.

Bunte Wohnviertel in Ghana

Das afrikanische Ghana ist mobilfunktechnisch inzwischen gut erschlossen. Doch vor ein paar Jahren, als die Mobilfunkanbieter neu im Land waren und begannen, überall ihre Sendemasten zu errichten, hatten sie eine tolle Werbeidee: Sie boten den Menschen vor Ort an, ihre Häuser frisch zu streichen, kostenlos versteht sich. Allerdings malte man die Häuser natürlich in der jeweiligen Anbieter-Farbe an und krönte die Arbeit mit dem eigenen Firmenlogo. Seither sind, einem Bericht der "Zeit" zufolge, die Ortschaften ein fröhliches Miteinander von bunten Werbeplakaten, in denen Menschen wohnen.

Handy ermöglicht neue Geschäftsmodelle in Ostafrika

Über 280 Millionen Menschen telefonieren auf dem afrikanischen Kontinent ausschließlich über das Handy-Netz. Dieses ist dort auch in ländlichen Regionen recht gut ausgebaut. Dadurch, dass aber die meisten Handybesitzer recht arm sind, haben sich auch eine Reihe neuer Geschäftsmodelle entwickelt. Besitzer einer Autobatterie bieten beispielsweise deren Nutzung zum Aufladen des Handys an, für alle diejenigen, die zuhause keinen eigenen Stromanschluss haben. Viele Handybesitzer wiederum vermieten ihre Geräte an die, die sich kein eigenes Handy leisten können.

Statt Nobel-Handy teuren Zucker gekauft

Ein neues Geschäftsmodell zum Thema Handy haben anscheinend auch zwei Italiener entwickelt und damit einen Mann aus dem Schwabenländle gelehrt, dass man Smartphones besser im Discounter als auf dem Parkplatz davor erwirbt. Dort sprachen ihn die zwei Italiener nämlich an und boten vier iPhones zu einem Gesamtpreis von 800 Euro an. Nachdem der junge Mann sich ein Bild über die Funktionstüchtigkeit der Geräte gemacht und den Preis auf 600 Euro heruntergehandelt hatte, wurde das Geschäft getätigt. Ohne dass er es merkte, wurde die Tasche mit den Handys allerdings in Hütchenspieler-Manier ausgetauscht. Als er die iPhones auspacken wollte, musste er feststellen, dass sich lediglich ein Kilo Zucker in der Tasche befand. Den hätte er im Discounter wohl für unter einen Euro bekommen.

Oper beschäftigt sich mit dem Thema Alter und Handy

In Deutschland taugt das Handy nicht nur zum Telefonieren, sondern auch als Hauptdarsteller in einer Oper, die unlängst in Berlin-Neukölln Premiere feierte. "Bei Drücken senden" heißt das Werk, in dem eine alte Dame ihre Liebe zum Handy entdeckt und bald nicht mehr von Touchscreen lassen kann.

Einbrecher durch eigenes Handy überführt

Dass man sein Handy nicht leichtfertig liegen lassen sollte, hat ein Einbrecher in Bayern lernen müssen. Nachdem er versucht hatte, über den Keller in ein Einfamilienhaus einzubrechen, dabei allerdings vom Hausbewohner überrascht wurde, floh er, ließ aber sein Handy am Tatort zurück. Wie die Augsburger Allgemeine berichtet, fand die Polizei neben einem Foto des lachenden Einbrechers, das dieser auf dem Display gespeichert hatte, auch noch einen Adressaufkleber auf der Rückseite des Gerätes. Damit war der Dieb gefasst.

Smartphone und Pornofirma haben den gleichen Namen

Man darf dem Smartphone-Hersteller HTC mit Sicherheit keine Absicht unterstellen und doch gibt es in den USA gerade Streit um den Namen eines seiner neuesten Modelle: "Vivid", so heißt eben nicht nur das Smartphone, sondern auch ein Filmstudio, in dem lustige Schmuddelvideos gedreht werden. Wie Spiegel Online berichtet, verlangt die Produktionsfirma nun, dass HTC das Handy umbenennt, denn sonst bestünde Verwechslungsgefahr!

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