TV, Telefonie, Internet

Die wichtigsten Hightech-Updates im neuen Jahr

Ein neues Jahr bringt immer wieder auch die ein oder andere Änderung mit sich. Die wichtigsten Neuerungen, die 2012 auf die Verbraucher im Bereich Telekommunikation, Internet und Fernsehen zukommen, hat der Branchenverband Bitkom zusammengestellt.

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Berlin (red) - Ab Mai 2012 wird es Satellitenfernsehen nur noch in der digitalen Variante geben. Die Fernsehsender stellen dann die analoge Satelliten-Übertragung komplett ein. Verbraucher, die jetzt noch über die analoge Variante fernsehen, brauchen dann auf alle Fälle einen digitalen Sat-Receiver, ansonsten bleibt der Bildschirm dunkel. Digitalreceiver gibt es schon ab einem Betrag von 20 Euro im Handel zu kaufen. Wer hochauflösendes Fernsehen der Kategorie HDTV sehen möchte, muss allerdings mehr investieren.

Kein analoges Satellitenfernsehen mehr

Wer derzeit darüber nachdenkt, einen neuen Fernseher zu kaufen, kann auch ein TV-Gerät mit integriertem Satelliten-Receiver im Laden erwerben. Die Umstellung erfolgt, weil die Übertragung von rein digitalen Signalen eine bessere Qualität von Bild und Ton ermöglicht. Darüber hinaus werden durch das Einstellen der analogen Übertragung auch neue Frequenzen für digitale Programme frei.

Neue Regeln fürs Telefonieren

Auch im Bereich des Telefonierens wird sich 2012 so einiges ändern. Durch die Novelle des Telekommunikationsgesetzes, die aller Wahrscheinlichkeit im zweiten Jahresquartal in Kraft tritt, wird es für Verbraucher einige positive Neuerungen geben. So sollen Warteschleifen bei Servicenummern in Zukunft kostenlos sein und Call-by-Call-Anbieter müssen eine Tarifansage schalten. Wer seinen Telefon- oder Internetanbieter wechselt, darf höchstens noch einen Kalendertag ohne funktionierenden Anschluss sein, zudem müssen die Telekommunikationsanbieter auch Verträge mit einer maximalen Laufzeit von 12 Monaten anbieten.

Schutz vor Abo- und Kostenfallen

Auch einen Schutz, damit Verbraucher im Internet nicht in die Kostenfalle tappen, soll es geben. Per Gesetz soll ab Mitte des Jahres der elektronische Geschäftsverkehr transparenter werden. Voraussetzung dafür ist, dass der Beschluss im Bundestag durchkommt. Dann können Verbraucher vor unerwünschten Einkäufen und Abofallen geschützt werden, denn die Kunden müssten dann in Zukunft unmittelbar vor einer Bestellung über eine Schaltfläche darüber informiert werden, dass ein Kauf statt findet bzw. ein Vertrag geschlossen wird. Auch der Preis und mögliche Zusatzkosten müssen auf einen Blick ersichtlich sein.

Firmen können Jahresrechnung schon elektronisch machen

Während die elektronische Lohnsteuerkarte nun doch erst im nächsten Jahr eingeführt wird, können Unternehmen ihre Jahresabschlüsse schon jetzt elektronisch beim Finanzamt einreichen, allerdings ist das 2012 noch rein freiwillig.

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