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Die neuen Telekom-Kombitarife: Was sich ändert

Nach Pfingsten bietet die Deutsche Telekom drei neue Kombitarife zum Surfen und Telefonieren an. Mit den neuen Tarifen fahren die Kunden vielfach günstiger, doch müssen sie längere Laufzeiten in Kauf nehmen. Wir haben für Sie zusammengestellt, was sich ändert!

Telekom© Telekom

Ende Mai hat die Deutsche Telekom für Anfang Juni neue Call & Surf-Tarife angekündigt. Diese ersetzen die bisherigen und werden auch von Bestandskunden zu nutzen sein; wer möchte, kann jederzeit umsteigen. In allen drei Tarifen ist sowohl ein analoger Telefonanschluss als auch ein DSL-Anschluss enthalten, teilweise auch Pauschaltarife für unbegrenztes Surfen und Telefonieren. Einrichtungskosten fallen derzeit nur dann an, wenn man noch keinen Telefonanschluss bei der Telekom hat.

Was ist neu?

Die Quintessenz: Es wird günstiger, man muss sich aber länger binden. Denn in den neuen Tarifen verlangt die Telekom eine Mindestlaufzeit von zwei Jahren. Die jetzigen Angebote sind bereits nach einem Jahr monatlich kündbar - man sollte also in Anbetracht des nach wie vor wechselanfälligen Marktes keine übereilte Entscheidung treffen. Mit der neuen Frist gleicht sich die Telekom der Konkurrenz an, die mehrheitlich ebenfalls zwei Jahre Mindestlaufzeit von ihren Kunden fordert.

Günstiger werden die fixen Monatspreise, wodurch die Telekom etwas konkurrenzfähiger dasteht als bisher. Beispielsweise kostet der Einsteigertarif Call & Surf Basic nach wie vor 34,95 Euro, doch jetzt bekommt man eine Flatrate für die Internetnutzung mit dazu. Im Tarif Call & Surf Comfort sinkt der Monatspreis dauerhaft auf 44,95 Euro. Befristet günstiger wird der größte Tarif, Call & Surf Comfort Plus. Dieser kostet bis Ende Juli 49,95 Euro statt sonst 54,95 Euro. Interessant hier: Eine WLAN-Flat ist dabei. Wer einen ISDN-Anschluss haben möchte, zahlt in allen drei Tarifen wie bisher vier Euro mehr.

Fazit

Mit den neuen Tarifen nähert sich die Telekom ihren Konkurrenten an, wenngleich letztere in vielen Fällen weiter preislich vorn bleiben. Die längere Laufzeit ist branchenüblich (bekannteste Ausnahme: Alice). Doch man sollte nicht nur auf die Monatsgebühren schielen. Die Performance ist bei der Telekom anerkanntermaßen gut, auch geht das Unternehmen fairer als viele andere mit Powerusern um. Zudem ist die Telekom der einzige Anbieter, der die Nutzung alternativer Vorwahlen gestattet. Zwar haben viele Anbieter mittlerweile Flatrates ins deutsche Festnetz im Programm, doch Gespräche zum Handy und ins Ausland müssen fast überall on top gezahlt werden. Solche Telefonate kosten mit einer günstigen Vorwahl oft nur noch die Hälfte.

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