Günstig mobil surfen

Die besten Smartphone-Tarife für Wenigsurfer

Unter Smartphone-Nutzern gibt es ganz unterschiedliche Surf-Typen. Die einen surfen täglich und viel, andere suchen nur gelegentlich und gezielt im Netz. Je genauer man sein Surf-Verhalten kennt, desto einfacher lässt sich ein passender Datentarif dazu finden.

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Linden (red) - Um günstig mobil zu surfen, reicht es jedoch nicht nur aus zu wissen, wie oft man unterwegs online ist. Denn bei Datentarifen wird meist auch das Datenvolumen abgerechnet. Es kommt also darauf an, wie datenintensiv man surft. Surft man beispielsweise auf einer grafikarmen Blog-Seite, fällt deutlich weniger Volumen an als bei einem Video auf Youtube.

Datentarife mit Minutentakt

Mittlerweile gibt es aber auch Datentarife, die rein nach der Dauer der Session die Kosten für den Nutzer berechnen, unabhängig vom Datenvolumen. Solche Tarife sind praktisch, wenn man nicht lange surft, aber viel Traffic erzeugt - das gilt sowohl für den Up- als auch für den Download. Von Minutenpaketen bis zu Surftarifen für 24 Stunden oder eine Woche gibt es hier unterschiedliche Angebote. Derart gestaffelte Tarife findet man oft für Tablets oder Laptops. Ein bestimmtes Kontingent an Megabyte oder Gigabyte ist aber auch hier enthalten, der Zugang wird danach oft eingestellt.

Was passiert nach Verbrauch des Datenvolumens?

In den meisten Datentarifen wird jedoch das Datenvolumen gezählt, diese Tarife sind gewöhnlich monatlich buchbar. Dabei gibt es unterschiedliche Modelle. Bucht man eine Datenoption zu einem Smartphone-Tarif hinzu, surft man so lange mit der maximalen Geschwindigkeit, bis das gebuchte Kontingent aufgebraucht ist. Danach kann man zwar weitersurfen, aber die Geschwindigkeit wird stark gedrosselt, sodass das Abrufen von Videos beispielsweise kaum noch möglich ist. Vereinzelt findet man auch noch Tarifvarianten, bei denen man besonders aufpassen muss: Nach Verbrauch des gebuchten Datenvolumens surft man zum Preis des Basistarifs weiter, zahlt also für jedes MB extra.

Drosselung der Surfgeschwindigkeit

Nutzt man eine so genannte Flatrate, sollte man nicht davon ausgehen, dass man unbegrenzt lange und unbegrenzt schnell im Netz unterwegs sein kann. Auch hier sind Grenzen gesetzt, die von Datenflat zu Datenflat verschieden sind. Ist das Datenlimit erreicht, wird die Surfgeschwindigkeit für den Abrechnungszeitraum (meist einen Monat) auf GPRS-Bandbreite gesenkt. Eine solche Drosselung gibt es bei praktisch allen Datentarifen, die auf einem Funknetz basieren, mögen sie Flatrate heißen oder Datenpaket.

Tariftipps für Wenigsurfer

Welchen Tarif sollte man nun speziell als Wenigsurfer wählen? Für eine MB-basierte Abrechnung sollte man gut informiert sein und in etwa wissen, wie viel Datenvolumen anfällt. Auf der sicheren Seite ist man auf jeden Fall mit einem Flatrate-Tarif. Für Wenigsurfer empfiehlt es sich, eine möglichst kleine Surfflatrate zu wählen, es gibt bereits Tarife mit 50 oder 100 MB im Monat. Fahrplanabfragen oder eine Whats-App-Nachricht sind auch nach Drosselung noch möglich. Alternativ kann man einen zeitabhängigen Tarif wählen, wenn man nur sehr selten surft. Zuhause und an immer mehr Orten kann man per WLAN ins Netz gehen.

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