Ratgeber

Den Telefon- und DSL-Anbieter wechseln: Was man wissen sollte

Mit dem DSL- und Telefonanschluss zu einem neuen Anbieter zu wechseln, ist recht mühelos möglich. Bisweilen ist der Tarifdschungel mit den sich ständig ändernden Angeboten und kleinen Fallstricken jedoch nur schwer zu überblicken. Wie man als Kunde einen reibungslosen Wechsel in die Wege leitet, lesen Sie hier!

DSL Wechsel© Mikael Damkier / Fotolia.com

Linden (red) – Anbieter für Telefon- und DSL-Zugänge gibt es inzwischen reichlich und der Wechsel kann aus den unterschiedlichsten Gründen erfolgen. Vielleicht Ist man mit dem Kundenservice seines gegenwärtigen DSL-Anbieters unzufrieden oder will in einen günstigeren Tarif bei gleicher oder höherer Bandbreite wechseln.

Wie man den richtigen Zugang findet?

Bevor man den Telefon- und DSL-Anbieter wechselt, sollte man sich genau überlegen, was für ein Zugang gebraucht wird. Wer nur wenig im Internet surft und lediglich kleinere Datenmengen aus dem Internet lädt, benötigt beispielsweise kein VDSL mit Bandbreiten von bis zu 50 Mbit/s. Wer auf eine Kostenersparnis aus ist, ansonsten mit seinem Provider aber zufrieden ist, kann auch einfach den Wechsel in einen neueren, billigeren Tarif bei seinem Anbieter beantragen.

Auf was sollte man bei den DSL-Verträgen noch achten?

Weiterhin sollten Kunden nicht nur auf offensichtliche Details wie Preis, Internetgeschwindigkeit und Verfügbarkeit am Wohnort achten. Auch Mindestlaufzeiten, Kündigungsfristen, Kundenservice, Erreichbarkeit der Hotlines und die Gebühren für Handy- und Auslandsgespräche sind wichtig. Wer sich von der Telekom trennt, kann nicht mehr über die billigen Call-by-Call-Nummern telefonieren. Und Kabel-Provider übertragen Telefongespräche über das Internet, was zu Abstrichen bei der Sprachqualität führen kann.

Am besten den neuen Anbieter walten lassen

In jedem Fall sind Schnellschüsse zu vermeiden, sonst steht man unter Umständen wochenlang ohne Telefon und Internet da. Die Kündigung des bisherigen Anschlusses sollte im Idealfall der neue Anbieter vornehmen. Die Abstimmung des Umschalttermins regeln dann alter und neuer Anbieter untereinander. Auch sollte man dem neuen Anbieter ein wenig Zeit für die Kündigung des Vertrages beim alten Anbieter einräumen, mindestens ein Monat vor Ablauf der Kündigungsfrist. Wer seine Rufnummer mitnehmen möchte, muss auch das dem neuen Anbieter sofort mitteilen, sonst ist die alte Nummer futsch.

Günstige Internet-Tarife finden
Mehr zum Thema
  • DSL anschließen

    DSL-Anschluss

    Die meisten Internetzugänge werden in Deutschland über DSL realisiert. Der Begriff DSL (Digital Subscriber Line) bezeichnet eine Art von Übertragungsstandard, bei der Daten mit einer hohen Geschwindigkeit gesendet und empfangen werden können.

    weiter
  • Internetanschluss

    VDSL

    VDSL ist die Abkürzung für Very High Speed Digital Subscriber Line. Früher wurde dieser "Monstername" mit VHDSL abgekürzt, doch ist diese Bezeichnung mittlerweile veraltet. Auch die Bezeichnung BDSL ("Broadband Digital Subscriber Line") ist überholt.

    weiter
  • Festnetzanschluss

    Rufnummernportierung

    Wer den Telefon- oder Handyanbieter wechselt, der hat oft Bedenken, dass seine Freunde und Verwandten ihn vergeblich versuchen unter seiner alten Nummer zu erreichen. Jedoch muss man sich bei einem Anbieterwechsel gar nicht von seiner alten Nummer verabschieden.

    weiter
Top