Umstiegsfantasien

Das neue und das alte iPhone im Vergleich

Seit Mitte 2009 ist das iPhone 3G S auch in Deutschland zu bekommen. Was kann es, was der Vorgänger nicht kann? Lohnt sich für Bestandsnutzer ein Umstieg? Und was kostet der Spaß?

Apple iPhone 3G S

San Francisco/Cupertino/Linden (red) - Am 9. Juni hat Apple das mit Spannung erwartete neue iPhone 3G S vorgestellt. Das "S" steht dabei für Speed, denn das neue Modell hat nicht nur einen schnelleren Prozessor an Bord, sondern funkt auch via HSDPA: Mit diesem UMTS-Turbo ist ein Speed von bis zu 7,2 Mbit/s im Download erreichbar, mehr schaffen die deutschen Handynetze bislang nicht. Doch wo liegen weitere Unterschiede? Lohnt sich ein Umstieg auf das neue iPhone?

Aufgepeppte Hardware

Optisch gibt es keine nennenswerten Unterschiede zwischen iPhone 3G S und dem alten iPhone 3G. Unter der Haube hat sich aber einiges getan, wenngleich Kritiker nicht zu Unrecht anmerken, mit Vielem habe Apple just den Branchen-Standard erreicht. So wurde zum Beispiel bei den Akkukapazitäten nachgebessert, die Kamera kann jetzt drei Megapixel darstellen, außerdem kann man mit dem iPhone nun auch MMS versenden. Noch interessanter dürfte die neu verbaute Sprachsteuerung für viele Anwender sein, ebenso wie das neue Kompass-App und ein Speicherplatz von bis zu 32 GB. All jenes hat die Vorgängerversion iPhone 3G nicht zu bieten.

Das Software-Update gibt's für alle

Wer mit einem Umstieg auf das neue iPhone liebäugelt, bekäme also bessere Hardware-Komponenten, keine Frage. Jedoch stellt Apple zum Launch des 3G S auch ein Firmware-Update für die Vorgängerversionen bereit, mit dem dann alle bisherigen Versionen aufgepeppt werden können. Dieses Update beinhaltet zum Beispiel Funktionen wie Copy & Paste oder die Nutzung der Tastatur im Querformat. Auch die MMS-Funktion ist nicht hardwareabhängig. Viele Funktionen bekommen also auch Bestandsnutzer. Übrigens: Den Preis für das alte Modell hat Apple inzwischen ganz offiziell halbiert.

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