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CeBIT-News: Viele neue Dienste fürs Handy

Auf der diesjährigen CeBIT stehen die mobile Nutzung des Internets und neue Tools für mobile Geräte aus Sicht der Anwender eindeutig im Vordergrund. Von Programmen, die Fotos übersetzen und Suchfunktionen, die das Handy-Menü entwirren!

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Neben dem übergreifenden Thema Green IT, das sowohl bei Profi-Anwendern als auch bei Privatkunden auf großes Interesse stößt, sind die mobilen Anwendungen für den privaten Anwender die wohl spannendsten in dieser CeBIT-Saison.

Boomt Push-Mail ähnlich wie Instant Messaging?

Immer interessanter für Privatkunden wird beispielsweise der Push-Mail-Dienst, bei dem man die Nachrichten sofort auf dem Display hat, ohne sie erst abrufen zu müssen. Mittlerweile gibt es auch kostenlose Push-Dienste; die Übertragung der Mail bleibt aber kostenpflichtig. Das Prinzip ist also ähnlich wie beim Instant Messaging, nur die Kostenfrage bei der Übertragung ist eine andere. Vorgestellt in Hannover werden auch neuartige Tools, die einen mit der Handykamera fotografierten Text übersetzen.

Handy-Suchfunktionen wie am Rechner

Eine interessante Neuerung hat auch Yahoo! mit onePlace präsentiert. Diese Software soll in der Lage dazu sein, irrelevante Daten einfach auszublenden. Der User bekommt in einem Ordner nur das angezeigt, was die Software für wichtig hält - beim Termin in Tokio wird beispielsweise die Speisekarte des Münchener Stammlokals ausgeblendet. Ein neues Nuance-Programm dürfte insbesondere Nokia-Nutzer interessieren, denn es sucht Daten, Anwendungen, Bilder oder Kontakte auf dem Handy und zeigt diese an. Eine umständliche Suche im Menü ist damit passé. Die Software soll es künftig auch für andere Gerätetypen als Nokia geben.

Kritik an Überfrachtetheit der Handys

Eine solche Funktion dürfte ganz im Sinne des Design-Forschers Prof. Ulrich Weinberg sein, der in Hannover Geräte-Neuheiten auf ihre Benutzerfreundlichkeit hin untersucht. Weinberg, der in diesem Zusammenhang von "Featuritis" spricht, kritisiert die nach wie vor spürbare Tendenz der Anbieter, möglichst viel in ein Gerät zu packen und die Anwender damit vollkommen zu überfordern.

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