Rekordpreise

Benzin sparen: So reduzieren Sie ihre Spritkosten

Viele Autofahrer achten nur auf die Benzinpreise, wenn sie etwas Geld sparen wollen. Leider kann man gegen die Preise an der Tankstelle wenig tun. Es gibt es jedoch einige Tricks, um seine persönlichen Ausgaben für Sprit zu reduzieren.

Benzinpreise© Jürgen Fälchle / Fotolia.com

Berlin (afp/red) - Der Benzinpreis ist nicht das einzige Kriterium, wenn es darum geht seinen Geldbeutel zu entlasten. Es gibt viele kleine und größere Maßnahmen, mit denen man sparen kann und dabei noch die Umwelt schont.

Benzin sparen durch langsames Fahren

Sparsames Fahren kann den Spritverbrauch laut Deutscher Verkehrswacht (DVW) im Schnitt um 25 Prozent senken. Autofahrer sollten schnell hochschalten und dann niedertourig fahren. Mit modernen Autos kann ab Tempo 30 im dritten Gang, bei Tempo 40 im vierten und ab Tempo 50 im fünften gefahren werden.

Moderne Autos haben zudem eine sogenannte "Schubabschaltung", welche dafür sorgt, dass ein Motor keinen Treibstoff mehr benötigt, sofern kein Gas gegeben wird (Motorbremse). Wer dabei verfrüht auskuppelt, verbraucht mehr Sprit als bei einem längeren Rollenlassen im entsprechenden Gang.

Wer vorausschauend fährt, muss weniger bremsen und kann so Benzin sparen. Bei Kurzstopps, auch an Ampeln oder im Stau, kann der Motor abgeschaltet werden. Auch gemütlich fahren lohnt sich, denn mit zunehmendem Tempo steigt der Verbrauch deutlich.

Reifendruck erhöhen

Höherer Reifendruck verringert den Widerstand und damit auch den Verbrauch des Autos. Nach Angaben des Reifenherstellers Michelin spart zwei Prozent Kraftstoff, wer den Reifendruck 0,2 bar höher ansetzt als der Hersteller. Schon 0,4 bar unter der Herstellerangabe können hingegen für bis zu drei Prozent mehr Benzinverbrauch sorgen.

Auch den Ölstand des Fahrzeuges sollte man regelmäßig überprüfen und hochwertige Motoröle verwenden, sodass der Motor immer bestens geschmiert ist. Dies vermindert den Widerstand und es geht weniger Energie verloren.

Zusatzverbrauch reduzieren

Spritfresser wie Klimaanlage oder Zusatzscheinwerfer sollten nur eingeschaltet werden, wenn sie gebraucht werden. Auch Ski- oder Fahrradständer oder Dachboxen sorgen für mehr Spritverbrauch. Mit Dachaufbauten sollten Autofahrer zumindest nicht schneller als 130 Stundenkilometer schnell sein. Auch schwere Getränke- oder Werkzeugkästen kosten schnell einen Liter Benzin pro 100 Kilometer.

Muss die Kurzstrecke sein?

Besonders Kurzstrecken gehen auf den Geldbeutel: Und das nicht nur wegen des erhöhten Benzinverbrauchs, sondern auch wegen des erhöhten Materialverschleißes. Ist das Auto kalt, verbraucht es auf den ersten Kilometern gut und gerne rund 30 Liter pro hundert Kilometer. Aus diesem Grund sollte man versuchen, solche kurzen Fahrten entweder ganz zu vermeiden oder sie wenigstens sinnvoll zu verbinden. Man muss beispielsweise nicht wegen eines vergessenen Kopfsalates drei Kilometer mit dem Wagen zum nächsten Supermarkt fahren.

Bei regelmäßigen Fahrten oder bei langen Strecken kann man sich auch zu einer Fahrgemeinschaft zusammenschließen. Mittlerweile gibt es mehrere Portale im Netz, die Berufspendler oder Wochenendheimfahrer zusammenführen. Wieder einmal schont man nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt und entlastet zudem die Straßen.

Wo man günstiger tankt

Tankstelle genau wählen: Freie Tankstellen - also Tankstellen, die zu keinem der großen Mineralölkonzerne gehören - sind oft günstiger als Markenstationen. Zudem sollten Autofahrer die Tankstellen an deutschen Autobahnen meiden: Dort liegen die Spritpreise immer einige Cent pro Liter über dem Durchschnitt. Günstiger sind in der Regel Tankstellen auf Autohöfen in Autobahnnähe. Einige Internetseiten geben einen genauen Überblick über die Preise der Tankstellen - die Eingabe der Postleitzahl reicht hier.

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